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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
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kommen, die Punkt und cirtikul vor und nachgeschrieben seye» zuerst gänzlicherfüllet und gekehrt. Fort soll der vorg, sambson oder seine Erben unserBurggraf zu Reineck, alß dick das noth gebühret und sie ihre Lehn empfangenuns und unfern Nachkommen geloben und schwchren, als auch der vorg.sambson, unser Burggraf zu Reineck uns im Beisein unserer Manne, vonwelchen hernach geschrieben, in die handt geleist und danach mit anffgcrecktenFingern leiblich zu Gott und den heiligen geschworen hatt für sich und alleseine Erben alle die vorg. fachen und punkte vcst, steeth und unverbrüchlichzu halten und dawider nimmermehr zu thun durch sich selbst oder Jcmandtanders heimblich oder offcntbahr in keiner weise, alle arglist ausgeschieden.Des zu nrkundt haben wir unser siegelt an diesen Briest thun hangen, dergeben ist in unserm schloß Poppelsdorf am Montag den Lt. Decembcr des1S7l Jahrs, hiebei und über seint gewesen als Manne von lchcu unserHoffmeister, Amthleuth zu Andernach und Bonn, Rhäte und lieben gctrcwenGeorg von der Leyen zu saffig und Wilhelm schciffart von Nierode zuBornheini."

An demselben Tage, 24. December 1571 stellte Sampsonvon Warsberg den Neveröbrief über die empfangene Belehnungaus. — Spätere Belehnungen finden fich vom 23. Februar 1575und 1590 für Johann, vom 12. Juli 1627 und 1651 fürJohann Philipp von Warsberg. Johann von Wars-berg hatte auch noch über die Tomberg'schen Besitzungen Be-lehnungen nachgesucht und auch von den Erzbischöfen Sälen tinund Ernst in den Jahren 1575 und 1590 erhalten'), doch bliebendiese Belehnungen wegen des früher statt gehabten Verkaufs ohneErfolg.

Die von Warsberg scheinen indeß auf die Rheineck'schenBesitzungen keinen besondern Werth gelegt zu haben; sie suchten viel-mehr ihren damaligen Hauptfitz Saarburg, in welchem Orte siedie Stelle des trier'schen Amtmanns beinahe erblich bekleideten, aufalle Weise zu vergrößern. Daher die Veräußerungen, welchen siedie Rheineck'schen Besitzungen unterwarfen, so daß nach und nachdie meisten Allodien in andere Hände kamen. Im Jahre 1597verkaufte Johann von Warsberg die Höfe zu Franken undWeiler an Johann Neichard von Walpot-Bassenheim

Uüutücr, V. p. Ut)4.