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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
Entstehung
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Summe von 30 obcrländischen bescheidenen rheinischen Gulden jenerStadt selbst im Jahre 1516'). Das wichtigste Objcct war aberder Verkauf des Rheineck'schc» Aniheils an Tomburg undLandskron. Schon unter Johann VII. begannen mit den Mit-besitzern dieser Herrschaft Streitigkeiten, Prozesse wurden geführtund Schiedsrichter provoeirt, aber stets vergeblich. Ein Antrag aufein Schiedsgericht, von den Gebrüdern Di cd rieh und Jacob vonRheineck ausgehend, findet sich z> B. in Oricknnus, cockax ckipl.Gd. II. p. 1344. Nun wurde zwar unter Jacob l. die Rechts-frage zu Gunsten derer von Rh ein eck entschieden, aber nichtsdesto weniger dauerten die Zwistigkciten fort, bis denn endlichJacob II. im Jahre 1537 sich mit Johann Quad von Lands-kron gegen die namhafte Summe von 5660 Goldguldcn verglichund jenem seimmtliche Eigentumsrechte abtrat. Bei seinem Todewaren von dieser Summe erst 3600 Goldgulden gezahlt; den Nesterhielten die von Warsberg trotz vieler Remonstrationen von ihrerSeite gegen den Verkauf.

Jacob hatte sich im Jahre 1503 mit Wilhelmine vonEinenberg, deren Vater, Cuno von Einenberg, ihr eineAussteuer von 1666 Goldgulden versprach, vermählt; nach derenTode schritt er im Jahre 1516 zur zweiten Ehe mit Elisabethvon Crichingen. Diese brachte eine Mitgabe von 2506 Gold-gulden in die Ehe und ward dafür auf die Herrschaft Klüsserathn. a. Lehen bewitthumt. Aus beiden Ehen entsproß aber keineNachkommenschaft. Jacob II., Burggraf zn Rheineck, Herrzu Bruch und Tomberg, Ritter und Richter der Edlen desFürstenthums Luxemburg und der Grafschaft Chinp-), starb imOetobcr 1539 und mit ihm erlosch die zweite Reihe der Herrenvon Rheineck.

') Kindliuger'schc Sammlung Vd. KS. p. !)1. im Archiv zu Münster.-) Daß derselbe auch im Kurfürstenlhnm Trier eine hervorragendeStellung eingenommen, ergibt sich unter andern ans folgender Notiz:Als Freitag nach .liiclios IZ3l „die von Covcleuts mhtt den vre» demhochwirdigstcn Fürsten, Herrn Johannsen von Mevtzenhnscu »ff S.