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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
Entstehung
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von Boppard nach der Einnahme dieser Stadt dnrch denselben').Biebrich erscheint ebenfalls mit Philipp bei dem tricrischenStändevercin im Februar 1502, dann bei der Vereinigung derHerren und Ritter mit den Städten, welche am 4. März jenesJahres in Koblenz geschlossen ward'), ferner als Nathgeber inder Theilnng der Bruder Ger lach, Sälen tin und Wilhelmvon Isenburg auf St. Urban's-Tag desselben Jahres") undendlich wird er noch im Jahre 1505 als Amtmann (Pncvöi) vonBittburg und Echternach angeführt').

Jacob II. Jacob II. folgte nach dem Tode seines Vaters inden kölnischen Lehen"), während sämmtliche tricrische Lehen demDomherrn Christoph auf Lebenszeit anHeim-- und erst nach dessenTode an Jacob zurückfielen. Unter ihm finden wir eine Reihevon Veräußerungen und Verpfändungen, die er namentlich in denletzten Jahren seines Lebens vorgenommen. So verschrieb er undseine Hausfrau Elisabeth im Jahre 1527 an Augustin vonVraunsberg zu Burgbrohl 6 Malter Körn ans dem Hofe zuObermendig für 100 fl., im Jahre 1580 verpfändeten Beideihren Theil an der Herrschaft Miel, welcher nach dem Erlöschendes Johann von Nheineck'schen Mannsstammcs wieder zurück-gefallen, an Franz Schlcyn, Canonieus zu St. Gereon inKöln gegen eine jährliche Rente von 10 Goldgnlden, welche mit200 derselben Gulden wieder abzulösen war. So finden wir nochim Jahre 1538 den Verkauf einer Kornrcnte von 6 Maltern zuScharpillich und Meckeln an die Licbfrauenkirchc zu Trier.Auch die 14 Sommer Salz, welche er als ein kölnisches Lehen vonder Stadt Andernach jährlichs zu empfangen hatte, verkaufte ermit Bewilligung des Erzbischofs Hermann von Köln für die

') V. Nontlieiin, II. p. S13.v. Noutlieim, II. z,. S56.

Fischer, Geschlechts-Register:c. p. 17«.

H kertliolet, IV. p. 37.

") Siehe den Lehnbrief für denselben nvm 0i'rchischvfc Hermann bvmJahre I5,gg bei KnutIi er, V. p, ISß.