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gemeinschaftlich die Landes-Vereinigung der kölnischen Landstände,des Erzbischofs Theodorich und des Domcapitels nämlich und derGrafen, Ritter, Edelleute und Städte besiegelt hatte').
Peter. Peter, Burggraf von Rh ei neck, war mit Eva vonNollingen vermählt; er bewitthumte dieselbe im Jahre 1462 aufGüter in den Propstcieu Bitthurg und Echternach, die später vonihren Söhnen Philipp und Anton gegen ein Haus in Ander-nach und Güter in Breisich vertauscht wurden, und zeugte mitihr eine zahlreiche Nachkommenschaft. Sein ältester Sohn warPhilipp: über denselben findet sich folgende urkundliche Bestätigungvom Jahre 1475: „Ich Eva van Rvldingen frauwe zu Broich,Eclich huißfrauwe veß Edelen Peters van Npneck, Herrn zu Broich,und Ich phvlippus van Ryneck, Sven zu Broich, der elß soendeß egenant Peters und Even:c." Im Jahre 1491 verkauft Evavon Noldingen, Wittfrau von Rvnecke, und Philipp ihrSohn, noch unverändert Jmverheirathet), dem Kloster St. Thomasa. d. Kyll Renten und Gefälle zu Badenheim und Scharfpilligum 400 fl. Philipp ward bei dem im Jahre 1482 errichtetenVertrage zwischen dem Kurfürsten von der Pfalz und dem Mark-grafen Christoph von Baden über die Thcilung der vordemund hintern Grafschaft Sponheim als Lehnsmann der Letzternzngethcilt') und im Jahre 1488 als einer der Richter in einemManngerichts-Urtheil in Sachen des Erzbischofs Johann vonTrier wider Enno, Herrn zu Wünnenberg genannt^). ImJahre 1514 ward er von Erzbischof Hermann mit Rheineck, imJahre 1515 von demselben mit Miel belehnt.
Philipp vermählte sich mit Magdalena, Gräfin vonSalm, die Ehe war aber nur von kurzer Dauer. Denn nach-dem Erzbischof Richard von Trier ihm im Jahre 1518 erlaubthalte, daß im Falle er sich verheirathen wolle, er seine Frau aufdie Herrschaft Bruch bewitthumen dürfe, und nachdem derselbe
') Archiv zu Andernach.Küntlier, IV. p. «S7.kiintker, IV. p. «86.