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Disdrich, Pcter und Johann erscheinen gemeinschaftlichin einer Streitsache des trierischen Domcapitels mit den Burggrafenvon Rhcineck um die, Letztern von der Herrschaft Bruch zukom-menden vogteilichen Rechte in der Herrschaft Speicher als Jouckernvon Rh ei neck in den Jahren 1455 bis 1461, von 1462 bis 1469aber nur mehr Diedrich und Peter allein'). Auch in der Ver-einigung der Herren und Ritter mit den Städten vom Jahre 1456werden Johann, Diedrich und Peter als Burggrafen vonRhcineck aufgeführt ').
Diedrich. Diedrich, der schon, bevor er zur Burggrafschaftgelangte, am 15. Mai 1445 vom Erzbischofe Jacob von Trierzum Amtmanne von Welschbillig ernannt worden war, übergabim Jahre 1464 dem Erzbischofe Johann II. von Trier SchloßBruch und einige andere Lehen in Schutz und Schirm').
Seine Gemahlin war Mezza von Isenburg, wahrscheinlicheine Tochter Gerlach's und der Jutta von Eppenstein'). ImJahre 1455 verkaufen Diedrich und seine Hausfrau Mezza vonIsenburg der Kapelle zu Eberharts-Klausen eine jährlicheReiche von 2 Maltern Roggen aus ihren Gütern zu Niwenich um56 ff, — Diedrich starb im Jahre 1476 mit Hinterlassung dreierSöhne: Jacob, Diedrich und des abgefundenen, daher hier nichrweiter in Betracht kommenden Johann's. In der Burggrafschaftfolgte ihm aber sein Bruder Peter, mit dem er im Jahre 1463
') Copialbuch der Urkunden des Doms in Trier, 'koni. XI.v. Ilontlioiin, II. p. 433.
»Ich Diederich Burggraue zu Ryneckc, Herr zu Broichund zu Thonenberg bekenne öffentlich an diesem Brcvc Als derhgchMürdlgstc fürst und herre herre Johann Erweltcr und Bestet-tigter zu Trier und tnyn gnediger lieber herre zu niyner flissigcrBete in sffner gnaden schirme und verantwortungc genommen hat dasSchloff Broich und darzu alles das ich von dem benannten mynemgnädigen Herrn und dem Stiffte von Trier zu lehenne Hain nit davonußgenommen, nach Jnnhalt eynes Brieves, den der benannte mffngnediger herre mir darüber gegeben hat" u. s, P.
') Sie wird, so wie viele Andere, in den Stammtafeln Fischer'» undRe ck'S nicht erwähnt.
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