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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
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Jahre die väterlichen Besitzungen mit seinem Bruder Heinrich, undzu gleicher Zeit schloß er und seine Gemahlin Katharina mitseiner Schwester Kunigunde einen Theilungs-Vertrag, worin sichunter andern die Erstern verpflichteten, der genannten Kunigundejährlich 2 Fuder Weines nach Leudesdorf zu liefern. Aber ob-gleich die Theilung unter den Brüdern in Gegenwart ihrer Ver-wandten und Freunde, namentlich Nuprecht's, Grafen von Vir-neburg, Wilhelm's, Grafen von Wied, der Junker Salentinund Johann von Isenburg, des Junkers Crafft von Saf-fcnburg u.a.m. geschehen und sich noch Diethrich, Herr zuBruch, Friedrich von Tomberg, Arnold von Schweppen-burg der Alte und Arnold von Kettge dafür verbürgt hatten, gabes doch bald Streitigkeiten. Heinrich drohte im Jahre 1424 vonAndernach aus, daß, wenn Johann nicht nach dem Vertragehandele, er die Kirche in Urmitz dem Erzbischofe von Trier über-geben würde. Doch unterwarfen sich die Brüder, von denen Hein-rich im Jahre 1427 die Kirche zu Urmitz in die Hände seinesBruders zurückgegeben (und dieser die Pfarrei daselbst an Iohan nMendich von Breisich übergeben) hatte, dem Urtheile des Erz-bischofs Diedrich von Köln. Dieser entschied im Jahre 1423dahin, daß Johann die Burg Rh ei neck, die Güter und einenTheil des Gerichts zu Brcisich, die Güter zu Sinzig und Re-magen, den Hof zu Lützingen, den Hof und das Gericht zuObermendig, Renten im Kein penich er Lande und Zehnten zuAndernach, Anthcike an Olbrück und Brohl, die Leibeigenenin Brcisich und die Fischerei im Rheine, Heinrich dagegen dieHöfe und Güter zu Andernach, Urmitz, Winningen, Leu-desdorf, Kell, Heddesdorf, Elscheit und Npll bei En-gers erhalten sollte. Die Güter zu Mertloch und Rübenachund das Mannlchen der 3'/z Fuder Wein zu (Rhein-) Brohlsollte gemeinschaftlich bleiben'). — Heinrich, von welchem sich nochein interessanter Vertrag und Kaufact über die Vogtei und Rentenin Obermendig mit Ruprecht, Grafen von Virneburg vom

') Vüntller, IV. p. 3M.