Heinrich, der bei Ausfertigung der Urkunde, in welcherLyse, Gräfin zu Wied, und mehrere Herren von Isenburg sichwegen der Ncucnar'scheu Erbschaft befriedigt erklären, im Jahre1336 zugegen war'), brachte 1392 von Johann vom Stein,Wepeling zu Breisich, einen Theil des Zehnten und ein Hauszu Andernach, 1395 von Heinrich vom Stein, Bürger inSinzig, den Wein- und Kornzehnten von Sinzig und Rema-gen, 1397 von Jacob vom Stein in Breisich das Haus inLützingen durch Kauf an sein Haus. Bemerkenswerth ist auchnoch das Versprechen, welches im Jahre 1392 Abt und Consentvon Laach ihm ertheilten, daß sie hinfüro keine Leibeigene derer vonRheineck in ihr Kloster mehr aufnehmen wollten.
Heinrich vermählte sich 1382 mit Jrmwingis von Tom-berg. Dieselbe entsagte bei ihrer Verlobung sämmtlicher Erbschaft,nach dem zum Vortheile des Mannsstammes gewöhnlichen Gebrauch,freiwillig und heitern Blickes, wie es in der darüber ausgestelltenUrkunde heißt'). Aus dieser Ehe entsprossen eine Tochter Kuni-gunde und zwei Söhne Johann und Heinrich, welche, da imJahre 14l9 der Mannsstamm derer von Tomberg mit Fried-rich, Herrn zu Tom bürg und Landskron erlosch, die Güterdesselben mit Crafft von Saffenbnrg, dem SchwiegersohneFriedrich's, theilten. Im Jahre 1422 beschworen sie den Burg-frieden auf Tomburg mit Crafft von Saffenbnrg, Herrn zuTomburg und Landskron, und mit Frambach van Birgel,dem Marschall des Landes Jülich, welcher ein Pfandrecht aufTomburg hatte, und sämmtliche Genannte machten sich verbind-lich, Waffen, Munition und Proviant auf Tomburg zu schicken.Johann VII. In der Bnrggrafschaft Nheincck folgte auf Hein-rich sein ältester Sohn Johann VII., welcher bereits im Jahre1417 mit Rh eineck belehnt ward Ii Derselbe theilte in demselben
') Fischer, Geschlechts-Rcgister -c, i>. t?0,
2) kuileou», V. II. p. 118S.
2) Siehe seineir Lehnrcvcrs gegen den Erzbischof Die brich! Viiutlien,IV. x. 193.