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künde, in welcher Graf Wilhelm zu Wied demselben Erzbischvfeverschiedene Zugeständnisse macht'); desgleichen im Jahre 1350 andie Sühne zwischen dem ebcngenannten Erzbischvfe und Reinhard,Herrn zu Westerburg'). Noch im folgenden Jahre 1351 wirdJohann unter den Zeugen genannt, welche die Eheberedung Jo-h a u n's v o n L a n d s k r o n mit SophievonAhr unterzeichneten').
Johann V- hinterließ 2 Söhne, Johann und Heinrich,und eine Tochter Katharina, welche Arnold Schilling vonLahnstcin, Schöffen zu Andernach, heimführte.
Johann VI. Johann folgte in der Vurggrafschaft. Er hattevom Vater und Großvater das heiße Blut geerbt, welches jene inKrieg und Ungemach, ihn aber in's Verderben brachte. Wir begeg-nen ihm zuerst, als er im Jahre 1368 dem Herzoge Wilhelm vonJülich Urfehde schwört, weshalb er aber gefangen wurde, und wielange seine Haft gedauert habe, konnten wir nicht ermitteln. EinGlanzpunkt seines Lebens war, als Kaiser Karl IV. — der sich derGunst des ErzbischofS Friedrich von Köln wegen der Königs-wahl seines Sohnes versichern wollte — nicht nur unterm 9. No-vember 1374 wegen der Verdienste, die Johann ihm und demReiche gethan, dem Orte Brei sich einen Wvchenmarkt verlieh,sondern Johann auch gleichzeitig und gemeinschaftlich mit Johannvon Saffenburg und Heptchen von Holzheim die Unter-suchung gegen die Invasoren des römischen Stuhls, die ViscontisBernabo und Galeazzo von Mailand übertrug")! ImJahre 1380 besiegelte er noch mit seinem Bruder Heinrich eineUrkunde, in welcher Burggraf Ludwig von Hammerstcin seineGemahlin Irmgard von Arenthal bcwitthumt und Johannseinen lieben Neffen und Schwager nennt"), fand aber im folgen-den Jahre ein trauriges Ende. Bei einem Hoflagcr zu Godesberg
') v. II vntlieiin, II. x>. IZS.
-) Kiintller, III. p. 383. 533.
2) Hude n>i«, II. p. IIS4.
H Die Z letzgcnauuteu Urkunden im Archiv zu Düsselders.') Küutlier, III. p. SSS.