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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
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sen sein; er kömmt noch im Jahre 1301 als Propst vor, muß abervor 1307, wo in dieser Stelle Johann von Nassau auftritt,gestorben sein.

Ein anderer Verwandter Johann IV. war jener Engel-bert, Ritter von Nheincck, welcher im Jahre 1281 bei der Ver-zichtleistung Heinrich's von Metcheit auf Ansprüche an ein Hausdes deutschen Ordens in Hönningen zugegen war').

Johann V. Johann, Burggraf von Rheineck, und seine Ge-mahlin Jsengard erlassen der Abtei Siegburg im Jahre 1315einige Abgaben und erhalten dafür eine WachszinSpflichtige in Men-dig Derselbe trug im Jahre 1325 mit Einwilligung seinerHausfrau Margarethe, dem Erzbischofe Balduin von Trierdas Castrum Brohl bei Nhcineck und 4 Morgen Weinberge beiBreisich gegen 400 Mark zu Lehen auf^). Im Jahre 1330, desMontags nach Sonntag, so man finget invoeuvit ino, verbandsich Johann mit den beiden Gcrarden von Landskron, Va-ter und Sohn, mit Diederich von Schonenburg und Görgvon Eich gegen Simon von Kein Pen ich. Sie gelobten demKurfürsten Balduin von Trier 60 wohlbcrittcue Mann zu stel-len, den Krieg getreulich bis zur Versöhnung zu führen u. s. w.Sie bildeten in dieser berühmten Kempenicher Fehde „die mitden rothen Aermeln," brandschatzten und raubten nicht minder, alsdie Gegenpartei und waren bis zur Sühne, welche in Lah»steinauf St. Barnabas-Tag 1331 Statt fand, eine fürchterliche Schaar').Die Lust an Kampf und Fehde war von Vater auf Sohn überge-gangen.

Im Jahre 1333 hängt Johann, Burggraf zu Rheineck,se in Siegel an eine Urkunde, mittelst welcher Konrad von (Burg-)Brohl dem Erzbischofe Balduin Patrouat, Rechte, Zehnten undGüter zu Hausen überträgt, ebenso im Jahre 1342 an eine Ur-

') 5. II. Ilellues, ilocksx cktplomnilcus orckinis tautauicoium. zi. S4I.

2) Küutliei', III. p. 168; s. die im Archiv zu Düsseldorf befindliche

Urkunde, deren Inhalt Günther nur anführt, im Anhange Nr. III.

2) 6 II Iii Ire,-, III. p. LS!1.

") UuUeuus, II. x. 1016 dd zi. 1048.