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ihn bei Worringen ein so trauriges Ende nahm, und das Löse-geld der Gefangenen zu bezahlen. Letzteres war auch für unfernBurggrafen gewiß nicht gering, und läßt sich dadurch wohl das ge-setzlose Benehmen desselben in etwa entschuldigen.
Johann schloß sein bewegtes Leben bald darauf; denn schonim Jahre 1304 verzichtete sein Bruder Heinrich als Vormund derKinder seines Bruders auf Ansprüche an das Amt Remagen, diein einem, dem Grafen Adolf von Berg gemachten Ansehen be-gründet waren'). Dieser in der mitgetheilten Urkunde voin Jahre1300, dem oben erwähnten Schiedsspruch und der Anklageschriftdes Erzbischofs bereits vorkommende Heinrich war Canonicus zuSt. Marien ->ä gi-neln« in Köln, aber wie die Klage gegen ihnbeweist, wohl eben nicht geistlich gesinnt. Johann hinterließ eineWittwe Elisabeth, welche wahrscheinlich eine Tochter Gerlach'svon Isenburg war-), 2 Söhne Johann und Gerlach, wel-cher letztere Geistlich war, und eine Tochter Elisabeth, wie sichaus einer Urkunde vom Jahre 1319 ergibt, in welcher sämmtlicheGenannte auf einige an das Stift St. Flor in in Koblenz ge-machte Ansprüche, namewlich auf einen Platz in Koblenz, Aus-lagen für einen Bau in Breisich ?c. :c., verzichten"). Diese An-sprüche mochten wohl von dem gleichzeitig mit Johann IV. vor-kommenden Johann von Rheineck, Propst zu St. Florin,herrühren. Derselbe ward nach dem Tode Heinrich'6 von Bo-landen als Propst gewählt den 20. November 1280 und besiegelteim Jahre 1287 zwei Briefe, in deren erstem Ritter Heinrichvon Ettringen einen zu Breisich gelegenen Weinberg an dasKloster Marie»statt verkauft, in deren zweitem Heinrich, Vogtvon Brcisich, einen Zins von Gütern an das Stift St. Florinveräußert '). Derselbe wird wohl ein Ohm Johann's IV. gewe-
') Archiv zu Düsseldorf.
-) Fischer, Geschlechts-Register w. p. Z42.
Kiintlier, III. p. I!»I. Da indeß dort nur der Inhalt angeführtwird, siehe die Urkunde im Anhange Nro. II.
Klint der, II. x. 470.