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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
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Freiheiten dieses Klosters. Dasselbe hatte sich den Schutz der Burg-grafen von Rh ei neck durch Abtretung von 8 Stück Wiesen, welchebei der Burg Nheincck gelegen waren, erkauft'). Wahrschein-lich war es eine Tochter Theodorich's, welche zu dieser Zeit Äb-tissin dieses Klosters war; wir finden nämlich Mechtildis, llli-rLui-M-uvü cke als solche angegeben, vom Jahre 1275

bis zu ihrem Todestage, den 28. März 1292'), und lassen dieseVerhältnisse die nähern Beziehungen, in welche Theodor ich mitdem Kloster trat, leicht erklären.

Endlich wird Theodorich in einer Urkunde vom Jahre 1278unter den Zeugen genannt, welche die Schenkungen, die Gerhardvon Landskro» seiner Gemahlin Blancflor Naiz machte,bestätigten ").

Johann IV. Johann, Burggraf zu Rheineck, war der SohnTheodorich's, wie aus der Urkunde erhellt, in welcher im Jahre1285 Graf Walram von Jülich, Propst zu Aachen, demselben3 Fuder Weinrenten zu Leudesdorf gegen empfangene 50 Markzur Verbesserung seiner Lehen anweiset'). Den Reversbrief überdiese Lehen stellte Johann an demselben Tage aus").

Johann wird im Jahre 1285 unter den Schiedsrichtern ge-nannt, welche einen Streit über die väterliche Erbschaft der Gebrü-der Gerhard und Otto von Landskron schlichteten"). Erwar wohl auch jener Burggraf von Nheincck — Vivo-nts, wieihn Butkens") nennt, — welcher im Jahre 1288 die denkwürdigeSchlacht bei Worringen auf Seiten des Erzbischofs Siegfriedmitkämpfte und in Gefangenschaft gerieth.

Ein gleiches Schicksal hatte er im Jahre 1298; in der Urkundevon diesem Jahre nämlich, in welcher König Alb recht verspricht,

') Külltlisr, II. z>. 398.

2) Li necrol. moossterii.

2) lZutienus, II. i>. 989.

') Kindlingcr, a. a. O. i>. 3L0.

5) Krem er, III. p. 173.

") KuUeous, II. p. 97l>.

') Irnxkees <Ie LrabiuN. I. p. 317.