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Wieder ein Theodor ich von Rhein eck findet sich im Jahre126K als Eanvnicus in Münstermaifeld: er war wegen der Ab-gaben seiner Güter in Küttig mit der Gemeinde daselbst in Strei-tigkeiten gerathen, die in jenem Jahre schiedsrichterlich geschlichtetwurden'), und erscheint nochmals in einer Urkunde vom Jahre 1276^).
Bei dem Verkauf eines Hofes zu Glees von Seiten Hein-rich Sinz, Ritters von Kempenich, an das Kloster Laach imJahre 1269 war gegenwärtig Johann von Rhein eck, Mönchdieses Klosters 2).
Theodorich. Theodorich oder Diedrich findet sich zuerst alsBurggraf im Jahre 1263. Er wird in der Urkunde von diesemJahre, in welcher Erzbischof Engelbert II. sich zur Haltung einerschiedsrichterlich ausgesprochenen Sühne gegen die Stadt KölnVerpflichtet, unter Andern als Bürge des Erzbischofö genannt underscheint in derselben Angelegenheit nochmals in einer Urkunde vom3. März 1264. Kaiser Rudolph von Habsburg empfahl die-sem Burggrafen im Jahre 1274 die Erhaltung und überhaupt denSchutz der, der Kirche zu Essen angehörigen Personen und Gü-ter"), bemerkenswerthcr Weise schon früher, als der Burggraf mitder Vogtei über diese Güter (Breisich) belehnt war. Dies ge-schah erst im folgenden Jahre 1275, als Graf Wilhelm vonJülich ihn gegen 150 Mark zum Lehnsmanne anwarb und ihmbis zur Zahlung dieser Summe die Vogtei zu Breisich verpfän-dete^). Auch übergab Graf Wilhelm dem Burggrafen in dem-selben Jahre seine Güter in Leudesdorf gegen die Verpflichtung,jährlich 3 Fuder Wein frei nach Köln zu liefern").
Im Jahre 1275 bekundet Theodorich als Vogt des Klo-sters St. Thomas bei Andernach die hergebrachten Rechte und
') Külltlier, II. p. 350.
2) Küntlier, II. p. 403.
2) külltlier, II. p. 3KS.
') Kindlingcr in v. Ledebur'S Archiv, III. i>. 31g.5) Lacvmblet, II. 400.
°) Kindlingcr, a. a. O> p. 330.