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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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Geschichte der Grafen

gegen die von Engelborsten k), ein adeliches Geschlecht, das ihnen bei»den grossen Schaden gethan hatte. Wir wissen weder den Anlaß zudieser Befehdung noch den Ausgang derselben. Mit dem Osnabrücki-schen adelichen Geschlechte der Eyfler muß Bernhard auch Zwistigkeiten. LXIV. gehabt haben, indem sich die Brüder Niklaus und Eberhard gegen Enddes Zares IZZ4 ihre Forderungen an ihn nicht über die eingestandene698 Mark zu erstrecken, sondern das, was er ihnen etwan weiterschuldig seyn möchte, seinem guten Willen und Gewissen anheim zustellen, verpflichtet haben.

Der Bischof Bernhard von Paderborn hatte damals zur Einlö-sung seiner an andere versezten vesien Schlösser auf alle in Zeit zehnZaren erledigten geistlichen Pfründe seines Bistums, und so auch mitVerwilligung unsers Grafen auf das Stift zu Bilefeldeine gewisseAbgabegeleget, mit dem Versprechen, daß solche nachVerfiiessung der bestimmtenZeit, ohne ausdrückliche Erlaubniß eines jeweiligen Grafen von Ravens-berg, nicht weiter erhoben werden solle Z).

Dem adelichen Frauenstifte zu Schildesche schenkte Graf Bern-hard die über verschiedene Höfe desselben gehabte Vogteirechte st). DenZehnden zu Berghausen, in dem Kirchspiele von Borgholzhausen, ver-kaufte er im Zare izzfi an Albert Winken einen Ritter erblich für543 Mark Osnabrücker Pfenninge i), und in dem Kirchspiele Vers-

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k) In dem Fürstentum? Calenberg findet sich ein Engelbostes, von wel-chem jenes Geschlecht den Namen geführet zu haben scheinet.

x) Die Urkunde hievon stehet in Lulemanns Ravensb. Merkwürdig?»z Teil S. 179.

!>) Eben daselbst 2 Teil S. ?z.

Z) Eben das. S. 17z, allwo auch S. 14 und S. 17? noch andere geringe-re Urkunden von diesem Iare angeführet werden.