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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
Entstehung
Seite
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von Ravensberg.

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wlg und Margarets) vorkommen. Jene wird sonst hin und wie-der auch Zaseken genannt, und erscheinet im Zare igzo als vermalteHerzogin von Lüncburg. Die Brannschweig-Lüneburgische Chronica ci)nennet sie Gesa von Navensberg, wo von ihrem Gemale, Wilhelm,,Otten des Strengen, Herzogen zu Lüneburg, andern Sohne gehan-delt wird, welcher von vier Weibern keine männliche Leibeserben hin-terlassen hat. Die Hadcwig muß frühzeitig und ohne Kinder gestorbenseyn, indem ihrer nachgehends, und sonderlich bei der eröffneten Erb-folge in der Grafschaft Navensberg gar keine Meldung gethan wird.

Desto glücklicher war ihre jüngere Schwester Margareth, als dieeinige Erbin der beiden Grafschaften Berg und Navensberg, jener vonder Mutter, und dieser von dem Vatter her, wie unten mit mehrernwird gezeiget werden»,

Von Bernhard Grafen zu RavensSerg.

S-

dem Absterben Otten IV verflossen einige Jahre, ehe Bernhard,sein Bruder und Nachfolger in der Grafschaft, den geistlichen Standund die Würde eines Domprobsten von Osnabrück ablegte. Mit sol-cher bekleidet erscheinet er noch im Ostermonate iZZ2, da er einen ge-wissen Kauf auf der Burg Lintberg bestätiget hat. Nach dieser Zeit er- dl.blicken wir ihn zwar nicht anders, denn in der Eigenschaft eines welt-lichen Herrn und Regenten der Grafschaft Navensberg, aber ohne ei-niges Merkmal einer ehelichen Verbindung, so daß da der gräflicheStamm mir ihm verdorren mußte, die Berichtigung der Erbfolge in

der

6) Lüntings und Lezners Braunsch. Lüneb, Throniea i Teil S. 517.