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brück, welche, wie oben gezeiget worden a), der Grafschaft Ravensberg ver-sezt waren, ohne seines ältern Bruders Otto zu gedenken, welchesuns auf die Gedanken bringt, daß lezterer schon damals verstorben ge-wesen seyn könnte.
§. XI,VIII.
Margareth, die Gemalin Otten IV, war eine Schwester'Adolfs, des lezten der Grafen von Berg aus dem zweiten von den Her-zogen von Limburg abstammenden Geschlechte derselben, und also eineTochter Heinrichs Herrn von Windeck, dessen beide Brüder, Adolfund Wilhelm, die Grafschaft Berg nach einander besessen haben, undohne Kinder verstorben sind. Heinrich und seine Brüder waren En-kel des Herzogen Heinrich von Limburg, welcher die Grafschaft Bergdurch seine Gemalin Zrmengard im Zare 1225 auf sich und seine Nach-kommen gebracht hatte. Nach Butkens Erzälung ward diese Mar-garet!) schon im Zare 1288 einem Prinzen Gottfried von Brabant,Sohne des Herzogen Johannes I , verlobt, folglich wäre sie im ZareIZ12, da wir sie als Gräfin von Ravensberg zum ersten Male antref-fen , eine Frau von wenigstens zo Zaren gewesen. Zn besagtem Zareaber versezte ihr Gemal Otto IV mit ihrer und seines Bruders Bern-hard Einwilligung ein Haus in Westrimeslo an Dietrich Winken, ei-nen Edelknecht, für 20 Mark Osnabruckischer Pfenninge.
Da ihr Bruder Adolf, welchem die Grafschaft Berg im ZareIZO8 angefallen ist, keine Leibeserben hatte, so gefiel es ihm.schon imZare izao die Erbfolge in dieser Grafschaft und nachherigem Herzog-rum besagter seiner ältesten Schwester Margarets), vermälten Gräfin
H 3 von
») Siehe §, xi.v, S. Z7.