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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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Geschichte der Grafen

Wegen der Burg Limberg und ihrer Zugehörde waren seit lan-ger Zeit zwischen den Bischöfen von Minden und den Grafen von Ra-vensberg grosse MißHelligkeiten, die nicht selten in offenbare Feindse-d?.XcVIl°. ligkeiten ausgebrochen sind. Endlich kam es im Weinmonate 1325zu einem gütlichen Vertrage des Bischofes Ludwig, eines gebohrnenHerzogen von Lünebnrg, mit unserm Grafen Otto IV, wodurch jenerdas Eigentum für sein Hochstift, dieser aber den Besiz gedachter Burgfür sich und seine Erben behauptet haben-.

§. XI.VII.

Nachdem Otto noch den 16 Heumonat 1326 der Stadt Vilefeld'ihre Rechte und Freiheiten bestätiget x), in folgendem Zare aber anHelmold, genannt Vridach, wie auch an Eberhard von Heyde, einenEdelknecht und Burgmann zu Gronenberg,. nnd endlich den 20 Hor-^..XGX. nung 1Z28 an Dietrich genannt Vinke verschiedene Güter und Unter-thanen verpfändet hatte, so verschwindet er der Geschichte unter denLebendigen, ohne daß man das wahre Sterbjar, vielweniger aberden Sterbtag angeben könne. Nur so viel ist gewiß, daß er auf Bar-tholomäi iZ2y nicht mehr am Leben gewesen, indem seine GemalinMargareth in Urkunden von solcher Zeit als Wittwe erscheinet ^).Schon zu Anfange des Lenzmonats 1Z28 2) ernannte Graf Bern-hard, sein Nachfolger, einen gewissen Hermann genannt Hunenveltzu seinem Beamten in dem Schlosse Reckenberg und der Stadt Widen-

bruck,

x) Culemaun I. c. z Teil, S. 27.

z?) Siehe das Urkundenbuch n. c. und Culemann z Teil, S. az6.

2) (Zuints keria ante vominicam Ocull. Dieser Sonntag fiel in besagtemJare aus den 6 März»