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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
Entstehung
Seite
59
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von Ravensberg.

sondere, aber doch noch sehr unvollständige Abhandlung von diesem ur-alten gräflichen Geschlechte 8) heraus gegeben, nach welcher GrafGünther keine männliche Leibeserben hinterlassen hat. SeinesVatters Bruderskind, Graf Heinrich, hinterstes einen Sohn gleichesNamens, mit welchem das Schwalenbergische Haus um das Zar izZO,und also fast zu gleicher Zeit mit dem RavenSbergischen, ausgestorbenist. Ein noch blühender Zweig desselben, wie schon oben t) erinnertworden, ist bekanntlich das Wnldeckische,

Z. Xl.Vl.

Daß unser Graf Otto IV, da er sich ohne männliche Nachkom-men sahe, mehr auf Veräussernngen ums Geld, als aufneue Erwer-bungen bedachtgewesen seyn möge, geben verschiedene sowohl von uns alsvon Lulemam? n) bekannt gemachte Kauf- und Pfandbriefe zu erken-nen ; wobei aber allemal seines Bruders Bernhard, seiner Gemalin undseiner beiden Töchter Einwilligung erforderlich war. Ins besondere ver-sezte oder verkaufte er gewisser Masen im Zare izaz einen von demHochstifte Osnabrück zu Lehen rührenden Zehnden in dem Kirchspiel x. XLV.Halle an das Domkapitel- zu gedachtem Osnabrück für igo MarkOsnabrückischer Pfenninge. Graf Bernhard, als Domprobst, undEberhard der Domdechanr bescheinigten diesen Vertrag im Namen desganzen Domkapitels aus ebendenselben Tag; kraft dessen demVerkauf-fer und seinen Erben der Wiederkauf innerhalb zwölf Zaren frei stehensolte.

H 2 Wegen

s) , (loetting-ce 1740.

t) H, vi, S. 14.

u) Ravensb, Merkwürdig?. 2 Teil, S» 12, iz.