von RavenSberg.
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kapitel war im Besize des wechselseitigen Pfarrsazcs mit unserm Gra-fen, und hatte in solcher Eigenschaft für die Rechte der Pfarrkirche zusorgen. Die Besezung der neuen Kaplanei aber ward lezterem damalsin Gemeinschaft des Stifters derselben und seiner Erben wechselsweiseüberlassen.
Auf Maria Lichtmeß iz 19 versezten Graf Otto und Grafin Mar-garets) von Raveusbcrg mit ihrem Bruder Bernhard, Domprobste zu Os-nabrück , ihr Schloß Lintberg oder Limberg an Dethard von Slon,
Bernhard von Gesmele und andere Ritter um igo Mark Osnabr.Pfenninge, mit der Auflage, solches aufihre Kosten zu bewachen. An demdarauf folgenden Sonntage Latare vergab unser Otto auf gleiche Art denZehnden zu Berghausen lind den kleinen Zehnden zu Borgholzhausen anHeinrich von Karzheim und Johann seinen Sohn, Edelknechte, für 70Mark obgcdachter Pf. in Beiseyn verschiedener Ritter und Edelknechte.
Das Amt und die Güter zu Vorninghausen waren damals an Bern-hard von Vorne und seine Erben verpfändet, wie der Auszug einesBriefs uns belehret, wodurch beide Brüder, Otto und Bernhard vonRavenöberg, am 10 Windmonat (Nov.) besagten Iares, vermut-lich wegen gewissen Verbesserungen, dem Inhaber 23 Mark über denPfandschilling zu bczalen versprochen, wann sie diese Pfandschaft wie-der einlösen würden.
§. XI.V.
Das Schloß Reckenberg und die Stadt Widenbruck im Osnabru«ckischen waren im Zare lzso eine Pfandschaft der Grafen von Navens-berg. Beide Brüder, Otto und Bernhard, versprachen solche gegenden Pfandschilling von 400 Mark, die auch nach und nach abgetragen rxxxix.werden konnten, wieder heraus zu geben, und sich indessen derselben
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