z6 Geschichte der Grase«
gegen kaufte er imZ. iziz die Herrschaft Hotte im Hochstifte Osnabrückmit allen dazu gehörigen Dienstleuten, Vasallen und Unterthanen vondem Grafen Hermann von Lon und seinem Sohne gleiches Namensum ZZo Mark Osnavrücker Pfenninge. Besagte Grafen hatten ihrenSiz im Münsterischen, und zwar in der Stadt Lona oder Loen, wo-selbst neben der Pfarrkirche noch gewisse Ueberbleibsel der von ih-nen ehmals bewohnten Burg sichtbar seyn sollen. Die Uebergabe derHerrschaft geschahe öffentlich in einem Freigeding vor dem Freigrafen;eine Benennung, welche nirgends gemeiner als in Westfalen war.
Die beiden hieher gehörige und in unfern Beilagen abgedruckte1.XXX111. Urkunden hat Niklaus Schaken zu seiner Zeit gesehen, und den Zn-i.xxxiv. derselben in seine Paderbornische Annalen r) eingetragen. Wieaber diese Herrschaft nachmals an das Hochstift Osnabrück gekommensey, ist mir unbekannt.
A. XI.IV.
Nachdem Graf Otto im Zare izi6 von dem Bischöfe Engelbertn. rxxxv. von Osnabrück einen jungen Dienstmann gegen einen andern eingetau-n- i.xxxvi. schet; gewisse Gefälle zu Bilefeld für zg Mark Bilefelder Pfenningeverpfändet, und in Gemeinschaft seines Bruders Bernhard, welcherit. rxxxvn. damals Probst zu Schildesche war, dem Frauenkloster zu Vlotho alleseine Rechte, Güter und Freiheiten bestätiget hatte, so traf er im folgen-den Zare mit dem Domkapitel zu Münster eine Uebereinkunft wegen ei-lt. i.xxxvm. ner von Albert Vinke, einem Ritter, zu Winkelseten, in dem Kirch-spiele von Borgholzhausen, unfern Ravensberg, mit 50 Mark Osna-bruckischer Pfenninge gestifteten neuen Kapelle. Denn besagtes Dom-kapitel
r) tom.II, xax. szz.