von Ravensberg.
§. XXXIX.
Die zwo jüngsten Töchter des Grafen Otto III von Ravensberghieftn Uda und Aadewig. Von jener wissen, wir weiter nichts, alswas oben in der legten Anmerkung des vorlegten Absazes gesagtworden ist, daß sie nämlich im Z. izoü an einen Herrn von Limbnrg-Sryrum vermalt gewesen. Der Hadewig hingegen erwähnen noch un-sere Urkunden von lzzg und IZ46 als einer ZrgU V«?N Schweden,ohne ihren Gemal zu nennen. Die Vesizungen der Grafen von Ra-vensberg in Schweden, wovon oben (Z. XXX) gehandelt worden,mögen zu dieser ehlichen Verbindung Anlaß gegeben haben. Indessenwar es nichts neues, daß Westfälische Töchter nach Norden, oderNordische Töchter nach Westfalen vermält worden sind. Denn schonim Z. 1285 hat Rudolf, ein edler Herr von Diepholz, die Tochter desKönigs Woldemars von Schweden, Maria genannt, zur Ehe be-kommen m).
§. XI..
Die vier Söhne waren Hermann, Ludwig, (vtto nnd Bern-hard, wovon die zwey erster» schon im Z. 1270 mit ihren Elternaufgeführet werden (S. Z. XXXI). Hermann erscheinet nachge-hends in den Zaren 1237 und 129z als Probst von Tungern; undendlich im Z. 1296 als Domherr zu Osnabrück.
Ludwig war ohne Zweifel zum künftigen Nachfolger seines Vat-ters in der Grafschaft ausersehen. Er muß aber vor demselben ohneErben Todes verfahren seyn. Seiner wird wenigstens in dem Stif-
tungsbriese der Kirche zu Bilefeld im Z. 1293 Zum lezten Male gedacht.
G 2 Von
m) Siehe die Hannoverische Beiträge vom Jme 1762, n. 75.