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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
Entstehung
Seite
50
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Geschichte der Grafen

IZZ8 am Leben, wie wir unten sehen werden, und besaö für ihreLeibzucht das Amt Spenge im Ravensbergischen, welches ihr SohnOtto nach ihrem Ableben izzi wieder abtretten mußte i). Auch hat-te sie ein beträchtliches Leibgeding von ihrem Geniale empfangen, wo-X. cxiX. von wir eine vollständige Nachricht unter den Urkunden mitteilet,.

Die zwote Ravensbergische Tochter, Adelheid, hatte, wieschon gesagt worden, den Landgrafen Otto von Hessen, einen Sohnund Nachfoiger Heinrichs des Kinds, einen Urenkel der H. Elisabeth,zur Ehe, und ward die zwote Stammutter des noch blühenden alt-fürstlichen Hauses Hessen. Sie kömmt mit ihrem Gemale in Heßi-X.xclVlll. scheu Urkunden vom Z. izi? , IZ25 k) und lzzg vor. In demleztern Zare war sie schon eine Wittwe. Nach einer gereimten Chro-nik der Landgrafen von Hessen, die aber erst im XVI Iarhunderte ge-schrieben worden zu seyn scheinet, hat Otto diese Ravensbergische Adel-heid gegen den Willen seines VatterS geheirathet l). Indessen hat we-nig daran gefehlet, daß die Grafschaft Ravensberg eben dadurch anHessen gekommen wäre. Denn Graf Bernhard, Bruder der Adel-heid, hatte ihren Prinzen Ludwig im Z. izzZ wirklich zu seinem Er-ben und Nachfolger ausersehen, wie wir in seiner Geschichte mit meh-ren, sehen werden.

Z. XXXIX.

i) „ Dat Gras Otto von Brochusen sal gcuen sinen offenen Briefs der Herrschafft„ van RauenSberg . . dat he und seine rechte Aneruen sollen ledig und loß„ laten und verzeihen van aller Ansprache die sie thun mögen auf das Ampt„ zu Speughe und auf all dat Gut dat die Fraw von Vroekhusen sein Moder„ under hadve bei ihrem lebendigen Leib u. vat. des negsten Donnerstags„ nach Paschen izzi.

k) ana/rKa colleÄ. 11, pag. 266 6c coU. iv, p. 269c

!) Eben das, colleöt. VI, x. 266. Look. xgss. »6z.