von Ravensberg.
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Lippe, auf eine oder die andere Art eingeflochten gewesen seyn, indemlezterer den, Marschalken von Westfalen, Johann von Beilstein, hun-dert Mark zu bezalcn versprechen, und gedachter sein Tochtermann da-für Bürgschaft leisten mußte. Die Herrschaft Beilstein ist nach demAussterben dieses herrlichen Geschlechtes gegen die Mitte des X Vten Zar-Hunderts mit dem Kölnischen Herzogtum Westfalen vereiniget worden.
Eine weit grössere Abrechnung hatte Graf Otto mit Niklausendem Eifeler genannt, welchem er, ich weis nicht für was, im ZareX. I.XIV.1290 bis auf tausend vierhundert Mark Pfenninge schuldig verblieb,eine ungeheure Summe für dasige Zeit, in welcher man eine ganzeLandschaft um solches Geld erkaufen konnte.
Der Burggraf Heinrich von Stromberg. mußte zwei Zare her-nach einen Theil dieser Schuld mit dritthalb hundert Mark bezahlen X. I.XVIhelfen, um mit seinem Sohne und zween Enkeln aus der Gefangen-schaft unsers Grafen wieder auf freien Fus zu kommen.
§. XXXV.
Graf Otto fleug nun an alt zu werden, und an sein herannahen---des Lebensend zu gedenken. Eine Folge hievon ist die noch stehendeStiftskirche zu Bilefeld, als welche ihm und seiner Gemalin Hadewigihr Daseyn zu verdanken hat. Er begabte dieselbe im Heumonate desZars i2yz mit allen anständigen Freiheiten und mit so viel Güternund Einkünften, als für zwölf Prabenden erforderlich zu seyn geschie-nen. Besonders überlies er solcher den Kirchensaz beider Pfarrkir-chen in der alten und neuen Stadt Bilefeld. Sein Bruder Ludwig,Domprobst zu Osnabrück, und seine vier Söhne gaben zu allem ihre
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