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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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Geschichte der Grafen

Beide Städte, Münster und Bilefeld, erscheinen nachgehendsmit den meisten andern Westfälischen Städten in der Zahl derjenigen,welche dem grossen und mächtigen Hansebund beigetretten sind. Lez-tere behauptet noch heutiges Tages ein gewisses Ansehen in der Han-del fchaft.

Mit der benachbarten Stadt Paderborn hatte Graf Otto III einestarke Fehde, in welcher dieselbe verschiedentlich beraubet und beschädi-X. k,Xl. stet worden ist. Sie mußte sich auch bald zum Ziele legen, und umFrieden zu haben, auf allen Ersaz des erlittenen Schadens Verzichtthun. Sie stunde damals in einem schwehren und verderblichen Kriegemit ihrem Bischöfe, einem gebohrnen Grafen von Rittberg u), wel-chem unser Graf als Lehenmann des Hochstifts beigestanden zu seynscheinet.

§. XXXIV.

Im Iare 1288 den Z Heumonat geschahe das bekannte grosse Tref-fen bei Woringen, worin ErzbischofSifried von Köln gefangen wordenist. Es war um das Herzogtum Limburg zu thun, zu dessen Erwerbunggedachter Erzbischof dem Grafen von Geldern verhelfen und gegen denHerzog von Brabant beistehen wollte. Graf Eberhard von der Markhielt es unter andern mit Brabant, und fiel nach erfochtenem Siege indas Kölnische Herzogtum Westfalen ein, wo er grosse Verwüstunganrichtete x). Zn dieses Kriegsfeuer mag, wo nicht Graf Otto vonRavensberg selbst, doch sein Schweher, Symon edler Herr von der

Lippe

n) co5Moci»'0M. aet. vi, cap. i.xvi.

x) in Meiöom. »e?.

t. 1, P. ZYS kg.