von Ravensberg.
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Lenzmonate des Zares 12L6, durch eine besondere Urkmid, worin dl. I.Vlil.desGrafen Otto II seines Vetters oder OheimS, als ehmaligen Inhabersdieser Burg, gedacht wird.
Gegen das End gedachten Zares wechselten Graf Otto und dieGemeinde der beiden Städte Herforden Versicherungsscheine gegeneinander aus, kraft welcher sie die alte eine Zeit her unterbrochene X.DIX.DX.Freundschaft unter sich erneuern, und auf vorhergegangenes Mahnengegen ihre beiderseitigen Feinde einander treulich beistehen wollten.
Der Graf nahm hierin für sich niemand aus, als nnr das RömischeReich und das Erzstift Köln; versprach auch seine Beamten zu Raveus-berg, Sparenberg und Vlotho anzuhalten, daß von ihrer Seite ge-dachter Gemeinde fernerhin kein Schaden zugefüget werde. Im Falleeiner Vergehung hiewieder auf Seiten des Grafen, sollte er zweenRitter nach Herforden, auf Seiten der Stadt aber, diese zween Bür-germeister nach Bilefeld zu schicken, um gewöhnliche Geiselschaft zu lei-sten, gehalten seyn.
Die Stadt Bilefeld hatte vor fünfzig Zaren, wie oben Z. XXIVgezeiget worden, eine eigene Pfarrkirch von dem Bischöfe zu Pader-born, und vermuthlich um gleiche Zeit von ihrer Herrschaft, den Gra-fen zu Ravensberg, gewisse Freiheiten, besonders aber die bürgerlichenRechte der Stadt Münster erhalten. Leztere hat ihr nun Graf Ottomit seinem Bruder Ludwig und seiner Gemalin Hadewig aufs bündig-ste erneuert und bestätiget t); wobei auch sein ältester Sohn Hermann,
Probst zu Tungern, gegenwärtig gewesen ist.
F 2 Beide
t) Datum L: sttum ggeveläe anno Domml millslimo äucsntelimo ottua>Zslimo i'eptimo, xv Xal. lunü. Diese Urkund findet sich in <l.ulenmnnSRavmebergischen Mrkw, part. lu, pax. 27 lg.