von Ravensberg.
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nung des Zares 1249 gestorben seyn, indem zu Anfange des MärzenGraf Otto von Benrheim ein Schreiben an die Gräfin und Burgmän- x.XXXiV.ner zu Ravenserg erlassen, worin er einen Tausch etlicher Dienstleutemit ihnen getroffen zu haben bezeuget; ohne des Grafen mit einem ei-nigen Worte zu gedenken. Gedachte seine Gemalin Adelheid war einegebohrne Gräfin von Razeburg, welche von ihrer verwittibten Mutter X- XXIX.gleiches Namens im Zare 1244 zur Erbin aller ihrer eigenen Güterhin und wieder eingesezet worden ist. Das Vermächtnis geschahe zuHoya, von wannen die Mutter der Adelheid ohne Zweifel herstammte»
Ludwig war also zweimal vermält, nämlich mit Gertrud von derLippe, und dann mit Adelheid von Razeburg. Er hinterlies von ih-nen wenigstens drei Söhne, worunter Ludwig anfänglich als Domherrzu Minden (1277), dann als Probst von St. Johann zu Osnabrück(1287), und endlich als Bischof daselbst (1293) vorkömmt, in wel-cher Eigenschaft er im Zare igoZ verschieden ist.
Von Otten III Grafen zu Ravensberg.
Z. XXVIII.
?Oon dem Sterbjare des Grafen Ludwigs I an herrschet eine solcheStille in dem Ravensbergischen Hause, daß wir eine Minderjärigkeitseines Nachfolgers daraus vermuthen können. Erst im zehnten Zare her-nach bestätigte Graf Otto III seines Vatters Abgabe an das Kloster Ma-rienfeld, welche er in seiner letzten Krankheit, wie die Urknnd hievon n. xxxix.deutlich ausweiset, gethan oder zu thun befohlen hatte.
Zndessen mag es bei dieser Minderjärigkeit in der Grafschaft selbstnicht gar ruhig hergegangen seyn, indem es sich findet, daß Bernhardder ältere Herr von der Lippe das Schloß Ravensberg, ich weiß nicht,unter.welchem Borwande, vielleicht als Vormund, in Besitz genom-
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