briefe wenigstens noch drei andere Verzichtbriefe von den Anverwand-X. XXVIll. ^ des Grafen ausgefertiget worden find. Einer dieser Anverwand-ten war Graf Gottfried von Arnsberg, welcher im Namen seinesSohnes Heinrich und dessen Gemalin Hadwig besagten Kauf bestati-X. XXVII. get hat. Ein gleiches that Graf Heinrich von Hoya mit seiner Gema-hlin Jutta, und Hermann, ein Edler von Holte, Wigbolds Sohn,mit seiner Gemalin Sophia k).
Wir ersehen hieraus eine nahe Verbindung unsers^Grafen vonRavensberg mit obgedachten drei Westfälischen Hausern, ohne Zweifeldurch Ravensbergische Töchter, welche wir aber genauer zu bestimmennicht im Stande sind. Graf Ludwig war den 25 März 1248 beiSoest im Gefolge des Bischofs Engelbert von Osnabrück, als diesermit dem Erzbischofe zu Köln ein immerwährendes Bündnis zur Ver-theidigung ihrer beiderseitigen Rechte und Besizungen zwischen demRheine und der Weser eingieng i).
§. XXVII.
Kurz vor seinem Ende ersezte Graf Ludwig mit seiner zweitenGemalin Adelheid dem auf den Ravensbergischen Gränzen im BistumR XXXM. Münster gelegenen Kloster Marienfeld einen Schaden von 40 Mark,indem er demselben ein Gut und Hofmann zu Ebdeslo dagegen ange-wiesen und abgetretten hat. Er muß im Monate Jänner oder Hor-
nung
k) Diese leztere Urkund stehet in Hofrath Kremers akademischen Beitr. zurGülch-und Berg. Geschichte, zweit. Band, S. 127.
!) Laut einer Urkunde in mta .5. lib. 11, cnp. xm> p. 176;
allwo unter den Zeugen die Grafen Wilhelm von Jüllch, Adolf von Berg,Adolf vcn der Mark, Simon von Spanheim, Gvdfried von Arnsberg, Lud.wig von Ravensberg,c, angeführrt werden.