28
Geschichte der Grafen
von Tekelnburg muß kurz^vorher gestorben seyn u). Wenigstens istdiese Grafschaft durch seine Schwester Heilwig bald hernach an dieGrafen von Bentheim gekommen.
Unsere Zutta traf bald eine andere Verbindung mit einem Herrn zuMontjoye in der Eifel. Denn im Zare 1251 bestätigte sie unter deinNamen einer Frau von das von ihren Eltern, ehe sie noch
gebohren war, gestiftete und beschenkte Kloster Bersenbruck. Ihr Ge-mal war ohne Zweifel der aus dem herzoglichen Hause Limburg entsprosse-ne Walram, Herr zu Montjoie, welcher im Zare 12ZO seiner MutterElisabeth, einer gebornen Gräfin von Flandern, in Begabung derAbtei Valdieu oder Gottesthal beipflichtete x).
Aus den in der Bersenbruckischcn Klosterkirche noch vorhandenenGrabmälern, wovon wir eine Beschreibung vor uns haben y), lernenwir auch noch einen Sohn des Grafen Otto kennen, welcher nach sei-nem Grosvatter Hermann genannt worden, und neben dem Vatterbegraben lieget. Er muß sehr jung gestorben seyn.
§. XXII.
v) Noch im Aprilmonate 1248 haben Otto v. F. comes 6s ?ekenebnrgk,Uettiläis comitilla, eornmgne ülius IZemieus das von Harst in dem Osna»bruckischen nach Rulle in das Teklenburgische verlegte Fraucnlloster mit einerWiese beschenket, ^uttor anon^mus not. erit. in ö.
xart. iv, x. 149Z.
x) rzööat. Ilb. ix, paF. 49. Er kommt auch
vor mit seiner Mutter Elisabeth und vielen Anverwandten im Jare 1253 beim/»V?. cie als U prenv.
x. 69. Dieser Walram war ein Bruderssohn Heinrichs Herzogen von Lim-burg , welcher die Grafschaft Berg an sein Haus gebracht hat.
z?) Auf zween Grabsteinen vor dem hohen Altare stehet folgendes: Volker kun-äator comes Otto salntis amator kiermanno oato jncet die üb! contumn-kAto. kunästrixgue jacet KIc cornitiüa Lopkiu Lee.