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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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Geschichte der Grafen

oben gesagt worden, in blutige Kriegshändel mit einander verwickeltgewesen o).

Graf Otto hat auch einem von dem Römischen Könige Heinrich',in Abwesenheit dessen Herrn Vatters, Kaisers Friedrichs II, zuWorms gehaltenen Reichstage beigcwohnet. In einem der StadtX. XIX, Köln am 19 Jänner daselbst verwilligten königlichen Freiheitsbriefeerscheinet er mit Grafen Heinrich von Sain und andern als Zeug.

Eben so war er auch auf dem durch die Absezung des erstgedachtenRömischen Königs und Errichtung des Herzogtums Braunschweig-Lü-neburg berühmten Reichstage zu Mainz im Zare 12ZZ mit den meistenWestfälischen Fürsten und Grasen gegenwärtig p).

§. XX.

Noch im Zare 1242 beschenkten unser Graf Otto und seine Ge-X. XXIV.- walin Sophia das von ihnen gestiftete Frauenkloster zu Berssnbruckmit der Fischerei in der Emse. Dieses Recht wurde nach dem Schen-kungsbrief in der Landessprache der ZlorfaNg genennet. Das demBriefe anhangende Siegel der Gemalin führet uns glücklicher Weiseauf ihre Abkunft. Denn auf demselben stehet ein Schild mit drei Blu-men , welche die Grafen von Altenburg oder Oldenburg in ihrem Wap-pen geführet h). Sie überlebte ihren Gemal, welcher nach einer ausdem Bersenbruckischen Kloster gezogenen Nachricht im Zare 1245, und

zwar

0) X/ein/oi'F /?//?. ecc/e/ aä so. 1207.

x) MeiöcZW z-e»-. 1». tom. 111, 204.

Siehe Zamelmanns Oldenburgische Ohronit S. 69»