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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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Rav ensberg.

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Tode Dietrichs, ihres ältesten Bruders, unter sich zerfallen waren,durch Vermittelung des Bischofes von Paderborn und Hermanns vonder Lippe ein Vergleich zu Stande gekommen sey, durch welchen GrafLudwig das Schloß RavenSberg und die Stadt Bilefeld mit ihren Be-zirken, Graf Otto aber die Vestungen Vlotow und Vecht erhalten ha-be. Lezterer lies sich auch im folgenden Zare mit dem Grafen Heinrichvon Sain, nach einem langen Rechtsstreit wegen den Kurkölnischen Lehenzu Sechteme und Geilsdorp, auf welche er Anspruch machte, durchden Erzbischof Heinrich von Köln aussöhnen, und begnügte sich gegen X. XlV.alle seine Ansprüche darauf mit zweihundert Mark Silbers. Kurzvorher hatten der Bischofvon Paderborn und die Gebrüder von Schwalen-berg einen Rechtsstreit über der Vogtei zu Rothen und Eckerstein feinemrichterlichen Ausspruch unterworfen, welcher im Verlauf eines Zares ge-fället werden sollte; ja Graf Otto lies sich zu gleicher Zeit bewege»? deinBischöfe für gedachte Brüder in andern Dingen Bürgschaft zu leisten»

§. XIX.

Zm Zare 12z 1 stiftete Otto mit seiner Gemalin Sophia die in demBistume Osnabrück noch blühende weibliche Abtei Bersenbruck Cister-zienordens, indem er die Kirche daselbst mit allen ihre»? Gefäl-len, einen Hof mit Mühlen, und alle übrige Besizungcn an diesemOrte dazu widmete. Der Stiftungsbrief ist zu Vecht ausgefertiget XVI.worden» Sein Bruder Ludwig gab hiezu seine Einwilligung, und xvui.der Bischof Konrad von Osnabrück mit seinem Domkapitel bestätigtealles aufs kräftigste.

In eben diesem Zare kam es endlich zu einer völligen Ausgleichungzwischen den Grafen von Teklenburg eines, und den beiden Gebrü-dern, Grafen von Ravenöberg, andern Teils, deren Vätter, wie

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