von Ravensberg.
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welches damals an die Grafschaft Ravensberg gekommen seyn soll,von andern Schriftstellern in spätere Zeiten gesezct. Es kan aber beideswahr seyn, indem es zum teil gewiß ist, daß nach geendigtcm Kriegedieser Bernhard wieder in seine Lande eingesezet worden ist. Der Köl-nische Erzbischof, um seine neue Erwerbungen in Westfalen zu bede-cken, machte sich sogleich an die Erbauung einer Bergvcstung, in demWaldeckischen, der Petersberg genannt, und um die Grafen von Wal-deck darüber zu befriedigen, gab er ihnen die Helste davon zu Lehen.Der Vergleich hierüber ist zu Köln den 9 April r iZz in Gegenwartder Grafen Heinrichs von Arnsberg, Arnolds und Friedrichs von Al-ten«, Hermanns von Ravensberg u. f. w. zu Stande gekommen k).
Zwei Zar? hernach sahe unser Graf die reiche Stiftung' des Ci?sterzier-Klosters Maricnfeld, im Bistume Münster, auf den Ravens-bergischen Gränzen, und bestärkte solche mir der Unterschrift seinesNamens Z). Er begleitete auch den Erzbischof von Köln nach Soest,und war ein Zeug verschiedener merkwürdiger Handlungen. Dennerstlich begabte Graf Heinrich von Arnsberg das von ihm gestiftete X. X.neue Kloster Weddinghausen mir seinem Eigentum zu Marsvelden am10 März 1186, und drei Tage hernach vertrug sich der Erzbischof mitdiesem Grafen wegen eines Kölnischen Lehens, welches in vorigen X. XlKriegshändeln dem Lippischen Herrn entrissen, und ihm zugewendet,nachher aber feinem vorigen Vesizer Friedens halber wieder zugestelletworden war. Der Erzbischof mußte sich und seine Nachfolger schriftlichverbinden, das erste beste Lehen, welches über Rhein in Westfalen
C z dem
k) Die Urkund hievon sich? in Lc p.
19, wie auch in tc>m. m, p. z ^ ch.
x) Lbk-ate». a»N«/. t. I, p. 871, p. 229.