so Geschichte der Grafen
unsern Grafen Hermann kam es bald darauf mir dem Herzoge Hein-rich so weit, daß er von Kaiser und Reich in die Acht gethan, und al-ler seiner Herzogtümer verlustig erklaret wurde. Graf Hermann vonAavnnsberc war auf dem Reichstage zu Gelnhaufen gegenwärtig,als dem Erzstifte Köln das Herzogthum Westfalen und Engern, soweit es unter dem Kölnischen und Paderbornischm Kirchensprengel be-griffen war, übertragen wurde. Dieses geschahe den iz April desJars r iZo c). Ja Hermann leistete dem Erzbiscbofe in Verfolgungdes unglücklichen Herzoges allen Beistand, und half ihm die StadtVraunschweig belagern. Der Erzbischof Philipp gab daselbst der fürst-lichen Abtei Corvei, in Betracht des in eben dieser Fehde erlittenengroßen Schadens, die Befreiung von dem Weinzoll zu Neus auf ewig.Unter den Zeugen sind nach den Geistlichen zween Grafen von Hosta-den und lstermannus comes cie Ikavensbei'Z ä).
§. XV.
Daß Bernhard von der Lippe, einer der dapfei-sten Verteidigerdes Herzogs, bei diesem gänzlichen Umstürze des Welfischen HauseSauch nicht wenig eingebüset habe, ist an sich wahrscheinlich, und Scha-len e) meldet ausdrücklich, daß die Bischöfe von Minden und Osna-brück mit dem Grafen Hermann von Ravensberg sich in seine Gütergetestet haben. Jedoch wird die Erwerbung des Schlosses Engern,
welches
c) Diese wichtige Urku> d ist öfters gedruckt worden aus pnA,
7Z lg in M'r aei c/ch/. t. 11, p> i>8Z» t. i,
x, t. III, p. 102 Lee.
6) Skaten. I. c. p. (?««>//. I. o. p. Zz4 5g. Data in expeäitlo-
ne 8»xonic2 prox«- Lruuswicb iv litus 1180.
e) Ibis. xsj>. 857.