von Ravensberg. 19
Arnsberg als Zeug angeführet wird; desgleichen mich eines der AbteiClaholt, im Zare 117z von dem Bischöfe Arnold zu Osnabrück erteil-ten Freiheitsbriefos, worin kZemiLus ^ ksternmnnus comiteg äskaveiisderZ ebenfalls unter den Zeugen vorkommen. Daß GrafHeinrich, unsers jungen Hermanns Oheim, damals noch am Leben ge-wesen, ist schon oben erwiesen worden. Als Kaiser Friedrich I mitdem Erzbifchofe von Köln in Italien eingerücket, und Herzog Heinrichder Löwe gegen des Kaisers Willen in Deutschland zurück gebliebenwar, brach ein Kriegsfeuer in Westfalen aus, woran Graf Hermannvon Ravensberg nicht wenig Anteil nehmen mußte. Bernhard Herrvon der Lippe, sein muthiger Nachbar, stellte sich an die Spizederjenigen, welche dem Herzoge ergeben waren, und der RipuarischeGraf von Altena that ein gleiches für die Kölnische Gegenpartei. Je-ner besetzte und befestigte zu seiner Sicherheit einen Berg im Ravens«bergischen unweit Bielefeld, welches unsern Grafen Hermann so sehrverdros und erbitterte, daß er von dieser Zeit an es immer mit denFeinden des Herzoges hielte n). Als der Erzbischof von Köln daherauS Italien zurückgekommen war, befahl er ihm und dem Grafen Si-mon von Tekelnburg die Bedeckung seiner Westsälischen Lande gegenden Herzog und dessen AnHanger; worüber es zu einem Tressen imOsnabruckischen gekommen, in welchem die Erzbischöflichen geschlagenund der Graf von Tekelnburg gefangen worden b). Zum Glücke für
C 2 unsern
a) »et vr. ap. Me/öoitt. t. I, p. 272. Derbevestigte Berg soll uach Meinders Meinung der hart an Bielefeld liegendeSparenberg gewesen seyn» Siehe besten ^a-
wo». p. 27.
b) .O/mien, amn. t. 1, p. 849. Arnold von Lnbek, L'/i-'o» Äavo-'.cap. xxvii in t. 11, p. 64Z erzälet die-sen Vorgang umständlich, sezet ihn aber gegen die Wahrscheinlichkeit, erst indaö Jar n8r.