Geschichte der Grafen
mit dem Grafen Albert von Eberstein als Zeug angeführet wird x).Aeit und Umstände erfordern oder erlauben wenigstens, daß wir diesenGotsried für einen Bruder der von uns vorhin beschriebenen Grafen,Otto und Heinrich von Ravensberg halten. Weitere Meldung vonihm habe ich nirgends gefunden. Zcke grafliche Würde, womit er be-kleidet war, verbietet uns denselben in das Schwabische Geschlecht derHerren von Ravensburg zu setzen.
Eine neue Handschrift der kurfürstlichen Büchersammlung zc)spricht von einer Schwester des nächstfolgenden Grafen Hermanns,Uda genannt, und also einer Tochter Otten I,welche mit Grafen Konradvon Arnsberg vermalet, und im Zare 1240 gestorben seyn soll. Inunsern Urkunden aber und übrigen gleichzeitigen Nachrichten ist unshievon nichts vorgekommen.
Von Hermann I!I Grafen zu Ravensberg§. XlV.
Verfasser einer noch angedruckten Westfälischen Kirchengerichte,Gerhard Kleinchrg, welcher zu Bielefeld in der Grafschaft Ravensberggeboren war, und Aegid Gelen gedenken einer Kölnischen Bestäti-gung des Klosters Scheida imMärkischen aufden iz Wonnemonat l 1in welcher Graf Hermann von Ravensberg nnt Grafen Heinrich von
Arns-
x) H'ckeici o-'ch. tom. III, PÄF. 465.
)') AoaKKiF K tVestphalisch adlich Stammbuch an.
1624. Wl. 97. m der Rediughovizchen Sammlung von nioderländstchmHandschriften, Vuid r.xviri .
2) Se/ezm «Acksi-. x. ISA.