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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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ret werden a). Wir schließen hieraus, daß da einige Zare vorher dieFreundschaft zwischen dem regierenden Hohenstaufischen Hause und demWelsischen oder Sächsischen durch die Einsezung Heinrichs des Löwen indas Herzogtum Baiern wieder hergestellet worden, unsere Ravensber-gische Grafen, ohngeachket ihrer Verbindung mit dem leztern, bei demKaiser ebenfalls in Gunsten gewesen seyen.

Fünf Zare hernach waren Graf Otto und sein Bruder HeinrichN. VIII. von Ravensberg zu Hannover bei gedachtem Herzoge Heinrich dem Lö-wen , als er den von der Abtei Corvei eingetauschten Zebnden zu Flech-torp, einem in der Grafschaft Padberg auf den Waldeckischcn Grän-zen gelegenen Dorfe, dem dasigen Kloster zuerkannte und bestätigte.Sie stehen in der Reihe weltlicher Zeugen voran, und auf sie folgendie Grafen von Arnöberg, von Schwalenberg und von Eberstein.Ebenso finden wir gedachte beiden Brüder auch bei dem Herzoge zu Min,den im Zare , 108, den ersten Hornuug, als er sich mir der Engellän-dischen Prinzeßin Mechtild verlobet?, und die Kirche zu Minden miteinem ansehnlichen Hofgut beschenkte h).

Von dem Grafen Heinrich wissen wir weder Gemalin noch Ab-kömmlinge anzugeben. So viel aber ist gewis, daß er im Zare 1170den 6 Herbftwonat bei der feierlichen Einweihung und Anordnung derbischöflichen Kirche zu Schwerin mit oftgenauntem Herzoge Heinrichund vielen andern Grafen gegenwärtig gewesen. Zn der darüber aus-gefertigten Urkunde stehet unser //eKZ-?'c»L cie als

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b) tom. m, Z05.