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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
Entstehung
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von Ravensberg.

Zeug nach den Geistlichen oben an c); eine Anzeige, daß er vor denübrigen weltlichen Zeugen, wenigstens dem Alter nach, einen Vor-zug gehabt habe. Gleichen Vorzug genoß er auch vierzehn. Tage her-nach zu Rrtzeburg, allwo der Herzog den, neuen Bistum gleichfalls sei-ne Güter nnd Rechte bestätigte. Aus den darüber ertheilten Versi-cherungs-Briefen erkennen wir deutlich, worinn die HerzoglichenRechte, welche sich der Herzog vorbehalten, eigentlich bestanden; näm-lich in den, Aufgebot zum Kriege, in Erbauung der Vestungen, und inHaltung oder Anordnung der öffentlichen Gerichte ei). Endlich er-scheinet Graf Heinrich noch zum leztenmal im Iare 1175 bei der her-' zoglichen Stiftung einer Kapelle bei Lübeck e).

Von Otten I Grafen von Ravensberg besonders.

§. Vl.

^?on Heinrichs ältern Bruder Otten haben wir oben angemerket,daß er schon im Zare 1141 als Graf von Ravensberg vo,komme.Solches geschiehet in einem auf den Christtag zu Soest von dem Erzbi-schoffe Arnold zu Köln dem neuen Kloster zu Flicktorp oder Vlichdorpgegebenen Schenkungsbriefe. Gedachtes Kloster hatte Graf Erpo von bis.Padberg augefangen f).

B Z Im

c) Macke»-,' p. 2^4. tom. ili,

Z09 Lec. In des von Wcftphalen tom iv, nol.89z un ' 8yZ werden diese U-iunden, jedoch ohne ZuveilnsigkeU, in das Zar1171 gesetzer.

Z) cke MwMM. »-e»-. tom. 11, col> 2044.

e) t)»tom. 111, p. zZZ.

k) Siehe hievonü'a K llb. irr, czg. xxn, g. 224.