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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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von Ravensberg.

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vom Iare 1129 zu Worms c^) und Duisburg r) ausgefertiget, wor-iu viele grafliche Zeugen ausgeführet werden, und unter solchen derzweite ele zum Beweis, daß Hermann

II schon damals bei Zaren und ein Vertrauter des Römischen Königsgewesen seyn müsse. Die Ursache dieses Vertrauens ligt am Tage,wann man bedenket, daß König Lothar nicht nur, wie Hermann, einSachse, sondern auch so gar ein naher Anverwandter des letztern war,und zwar durch seine Gemalin Richenza, eine Enkelin des Nordhei-mischen Herzogs Otten, von welchem oben die Rede war. Denn un-ser Hermann war eben desselben Herzogs Enkel durch die Edelind,Richenza aher durch dessen altern Sohn, Hcinrch Grafen von Nord-heim; und also waren diese beide Geschwisterkinder. Schon im Zare1115 hielt es unser Graf Hermann mit Lotharn, als damaligem Her-zoge von Sachsen, Engern und Westfalen s), gegen K. Heinrich V,mit welchem, gleichwie mit seinem verstorbenen Vatter, die Sachsen sichdurchaus nicht vertragen konnten t). Zu Worms, wo der König mit

V seiner

g) Die schöne Urkunde von dem Dreieich, welche Buri seinem Veiveiß-und Ur«kundemVuch des Dreieichs n 2 und erst neulich Herr Geh. Rath Grüsnerdein dritten Stucke seiner diplomatischen Vertrage, im Urkunden-Buch n. 2einverleibet. Sie findet sich auch in ülapM rie e'/tstFni W-

te»- -5. /<!. /. U p. Z62.

r) Ein Freiheitsbief Lothars II für Du'sburg in 7s/c7re«mac/?,

Heveae, rt/oret. coä. ciipl. n. z, wo es aber Herm-rnnus eis Lnlverla^eheissen soll, anstatt Vaiveriage,s) Seit dem Jare 1106. cüe-on, L'/ano»'. lib. 1, cap lg.

t) ^nnaiisia 8axo in coe'p meatit aev/tom 1, coi. 6zr. ul>!:

vux l.iuäerns . . . nchnnttis lldi knserico <Ze ^rnesberck (welcher mit Lothar» in gleichem Grase, wie Hermann, verwandt war) lg-gnrico kratre kuo, tlsinriao cia l.Iutburelr, tlerimanno rle Cane/aFS 6eo. Die

iblä. p. 296 erzählet eben diesen Vorging,

und