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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
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Geschichte der Grafen

durch ein Hof zu Waldenburg oder dem heutigen Dorfe Wallenbrückin der Grafschaft Ravensberg diesem Hochstiste im Zare ivys geschen-ket worden, wird eines Heinrichs und seines Nrfen Hermanns von demhohen Adel gedacht, daß sie bei dieser Handlung gegenwärtig gewesen.Wir können leicht annehmen, daß ersterer Heinrich der fette von Nord-Heim , welcher erst Z Zare hernach gestorben ist, und lezterer seinerSchwester Edelind Sohn, hiemit der junge Hermann von Kalberlagegewesen sey. Man ersiehet aus dieser Urkunde, daß noch damals dieGeschlechtsnamen der Grossen sehr sparsam vorkommen. Daß aber dieEdelind ihrem Gemal einen Sohn gleiches Namens gebort n, wissenwir arts dein oben genannten Sächsischen Annalisten o), und unsereUrkunden, wie wir gleich sehen werden, bestätigen solches vortrefflich»Albert von Stade, welcher um ein ganzes Zarhundert jünger ist, ir-ret daher augenscheinlich, wann er der Edelind zween Söhne gibt,Otto und Heinrich, Grafen von Ravensberg p), mit Uebergehungeines zweiten Hermanns von Kalberlage, welcher eigentlich jene beidegezenget hat. Zedoch ist uns diese zum Theil irrige Nachricht deswe-gen wichtig, weil sie die Herkunft der Grafen von Ravensberg vonden Grafen von Kalberlage ausser allen Zweifel setzet.

Nun auf Urkunden zu kommen, welche unsere vornehmsten undsichersten Leiter in der Folge seyn werden, so finden sich zwo Kaiserliche

vom

o) »TtiMnllam ncceplt'iVelxdo lllixkanuanae, Lcpokgnam iilam rspuäiz- vit, äuxit eam Uerimannus comes 6s Lslverls, gennitgue ilil kter!» MÄNNUM comitsm. Hiemit stimmet vollkommen überein die erst ange-führte Stelle auS Ludewigs vetulka.mswbrsns.

x) an, i ivZ.