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Nachträge.
3. Charlottenburg.
Stiftung Möns pietatis (Berg der christlichen Liebe) ge-nannt, errichtet vom Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburgfür reformirte Gemeinden, ausgestattet mit 100000 Thalern, welcheden Münz-Strafgeldern entnommen werden, zur Abhülfe der kirch-lichen Noth der Keformirten in und ausserhalb seiner Lande.
Verwaltung: Kultus-Ministerium in Berlin.
4. Erfurt.
Stiftungs-Fonds des Tilo von Ziegler zu Stipendien.
Bend an t 1891: Schulze, Begierungs-Secretair im Centrai-Bureau zu Erfurt.
Fischbach.
Damen-Stift in Hessen-Nassau.
Aebtissin 1891: Luzie von Kerssenbrock.
6. Frankenstein in Schlesien.
Der in Breslau verstorbene Ben tier Budolf Künzel hat dem Pro-gymnasium zu Frankenstein 160000 Mark vermacht mit der Bestim-mung, dass von den Zinsen dieses Kapitals arme christliche Schülerunterstützt und jeden Winter für 400 Mark Kohlen an arme christlicheFamilien vertheilt werden. Verlautbart den 6. November 1891.
7. Fulda.
Freiadliges Damen-Stift „Wallenstein" zu Fulda inHessen-Nassau.
Direktor 1891: W e r n e r, Graf von der Schulenburg-Nimptschund Beetzendorf, Mitglied des Herrenhauses zu Beetzendorf in derAltmark.
Coadjutor: Werner, Graf von der Schulenburg-Wolfsburg,Premier-Lieutenant im Königs-Ulanen-Eegiment (1. Hann.) No. 13in Hannover.
Aebtissin: Ida, Freiin von Hammerstein (Equord).
Dechantin: Amalie, Gräfin von Isenburg-Philippseich.
Siehe Stifter II, 2 pag. 186 No. 30.
8. Ilfeld.
Stiftsamt in der Grafschaft Hohnstein in Hannover.
Stiftsbeamter 1891: von Fumetti, Geheim. Begier.-Bath,Landrath des Kreises Ilfeld, Begier.-Bezirk Hildesheim.
Stiftsrentmeister: Schwanert.