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Hand- u. Adressbuch der Geschlechtsverbände u. Stiftungen
Entstehung
Seite
197
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Kloster-, Landschaftliche, und anderweitige Stifte.

Aebtissin 1888: Agnes, Freiin von Loen.

Stiftsrath: Geheimrath Walter in Dessau.

65. München.

Damen-Stift zu St. Anna in München.

Präbenden an unbemittelte adelige Fräulein.

Vorstand: Königl. Bayerisches Staatsministerum des Königl.Hauses und des Aeusseren.

66. Münsterberg.

Friedrich Wilhelm-Bürgerhospital, in welchem alte,arme Bürger der Stadt, ohne Unterschied der Konfession, voll-kommen freie Aufnahme finden.

Das Hospital ist eine königliche Stiftung und wurde im Jahre1789 von König Friedrich Wilhelm II. begründet.

67. Uetersen.

Kloster: adliges Fräulein-Stift in Holstein.Aufnahmebedingen wieim Kloster Prutz und Kloster Itzehoe.Vorstand: Probst Landesdirector von Ahlefeldt zu Kiel.

68. Neuenwalde.

Kloster in Hannover, Adliges Fräuleinstift.

69. Obernkirchen,

Kreis Rinteln bei Bückburg, Hochadliges Damenstift in der hes-sischen Grafschaft Obernkirchen.

Vormals Kloster des Benedictiner-Ordens, 1560 in ein adligesFräuleinstift umgeschaffen.

Anwartschaft: 1 Aebtissin, 1 Seniorin, 8 Stiftsdamen.Aebtissin 1891: Freiin Amalie von Lepel.Stiftshauptmann 1891 und Verwalter des Stifts:Landrath des Kreises Rinteln, Geh. Regier.-Rath Kröger.Stiftsprediger 1891: Schlitzberger.

Stiftsamtmann 1891: Thiess.

70. Obristenfeld.

Evangelisches adeliges Fräuleinstift, errichtet vonKönig Friedrich.

71. Pommern.

Meliorationsgeider - Zinsen - Pensions- Fonds fürWittwen und Waisen in Pommern verstorbener adeliger Guts-