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Dergestalt, und also, daß derselbe, nach erlangter gnädigster (lonürirmtnon be-nandtor Gemeinde und sämmtlichen anvertraueten Seelen-Kindern, das reinealleinsceligmachonde Wort Gottes, wie solches in denen Büchern der Heil.Schrift, Alton und Neuen Testaments, enthalten, und in des theurcn MannesGottes, vootoris Imtüsri, Schrifften, und der darauf gegründeten, auch in derEvangelischen Kirche angenommenen nngeändcrten Angspnrgischen Tonfession,wie solche ^nno tSZo dem Glorwllrdigsten Kayser Llnrolo V. ans dem Reichs-tage zu Augspurg öffentlich übergeben worden, derselben ^.xolvAis, denenz Haupt-Symbolis, den Apostolischen, Nicaenischen und Athanasischen, Schmal-kaldischen ^rtionln, dem großen und kleinen (tirbsollisrno I-ntlrsri, und in denenLrrtncnln der tkorrnnln Lonooräins, deutlich erkläret und wiederholet ist, demrechten verstände nach, rein, lauter und unverfälscht, mit Lehren und predigenvortragen, die heiligen hochwllrdigen Laornrnsirta, nach unsers Herrn undHeylandts JEsn Thristi Einsetzung, treulich g-ctraiviskrirön, auch alle andere^.otms rnivisksrirrlss, der Kirchen-Grdnung und ^Aönäs, gemäß, nach seinembesten vermögen, treulich und fleißig verrichten, die Lntscknsrnus Lxg,ir>iimeyfferig treiben, die Schule fleißig besuchen, und die Jugend zur wahrenGottesfurcht anweisen und unterrichten helffeu, die Kranken und Angefochtenen,mittelst öfftern Zuspruchs, durch Gottes Wort aufrichten und mit kräfftigemTröste denenselbon beystehen, in diesen allen, nach unserer Kirchen-Drdnnngenund L.Aönäa,, sich sträcklich achten, auch in Lehren, Leben, Christlicher Andachtund unsträfflichem, friedfertigen und verträglichem Wandel, und was übrigenseinem treuen, gewissenhafften Lehrer und Seelsorger eignet und gebühret, sich,nebst den Seinigen, dergestalt verhalten, wie das gute vertrauen auf denselbengerichtet ist, und er es zuförderst gegen Gott den Allmächtigen, hohe Landes-Herrschafftliche Vbrigkeiten, seine vorgesetzten und sein selbst eigenes Gewissenzu verantworten getrauet, seinen Zuhörern und Pfarr-Kindcrn aber nicht etwazum Acrgerniß, sondern vielmehr zu einem gottseeligen Exempel guter Nach-folge gereichen möge; Da hingegen demselben alle Liebe, Treue und Ehr-erbietung von denen sämmtlichcn Eingepfarrten wiederfahren, auch die gewöhn-liche Besoldung und ^ooiKsntiÄ, dem Herkommen nach, gleich dessen Lmts-osssoridns, ohne Abbruch, zu rechter Zeit, gereichet und darneben vom F. S.Amte allhier bedürffenden Fallß gebührender Schutz und Hülfe geleistet werdensoll. Allermaßen dann denselben, vor meine Persohn, zu solchem HeiligenAmte und Seelen-Sorge, Gottes und des Höchsten reiche Gnade und Seegen,durch Iesum Christum, unfern einigen Erlöser und Seeligmacher, von Grundemeines Hertzens angewünschet haben will. Uhrkundlich ist diese Voo-Kion mitdem mir gnädigst anvertrauten Amts-Insiegel bedrucket und von mir eigen-händig unterschrieben worden.
(K. L.)
(gez.) Carl Friedrich v. Tümpling.