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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
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Urkundlich und zu mehrcr vcsthaltung haben wier uns bcede Oonbrer-beuten eigenhändig unterschrieben, unsere angobohreue pettschafft unterdrücketund dießen Lloutraet bcy Hochfürstl. Altcuburg. löbl. Lehens Lluris, zur ordent-lichen Belehnung und Ausfertigung eines Kaufs- Lehn- und (Puittungs-Brieffsuuterthänigst einzureichen beschlossen. Dutum Kainburg den 2. lluuuurr u. ^?2S.

8. Carl Friedrich'? von Tümpling (ich?) j)farr-Vocation.

Dornburg, Is?I0 DlaiDruck: Heller's Zehn Sammlungen souderbahrer Alt- und Neuer Merk-würdigkeiten aus der berühmten Land-Grafschafft Thüringen, Jenaund Leipzig ;?z;, S. S2S ff. und Zeitschrift dos Vereins für ThüringischeGeschichte und Alterthumskunde, Neue Folge Bd. V, S. ^28tLss.

Des Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn, Herrn Ernst August, Hertzogszu Sachsen, Jülich, Eleve und Berg :c., meines gnädigst-regierenden Landes-Fürstens und Herrn, bestallter Cammer-Juncker und Amts-Hauxtmann zuHornburg, Ich Carl Friedrich von Tümpling rc. gebe Ihm, dem Hoch-Ehrwür-digen, Hoch-Achtbaren und hochgelahrtcn Herrn Gottfried Ernst Müllern, derHeil. Schrifft Doetori, und bißherigen Lupsriutsnäenteu auch Gber-Pfarrernzu Ilmenau, nebst Erbietnng meiner gantz willigen Dienste, hierdurch zu ver-nehmen, ist auch demselben von selbstcn schon bekandt, was Gestalt, durchanderweitige Beförderung des bisherigen Dustoris und ^.clzuuoti Ehr U. Ioh.David Hcinsii, die Dornburg- und Hirschröder pfarr-Stelle sich erlediget, undmit einem andern geschickten Ludzseto hinwiederum bekleidet seyn wollen.Wenn denn bey Eingangs höchst- gedachter Höchst, gnädigster regierenderLaudcs-Herrschaft, und deren hochlöblichon Vber-Dousistorro, nach Ueberlegungdessen pcrsohn in Vorschlag kommen, und von diesen dem Höchst. Sächs. Bber-Kirchen-Rathe, Gber-DousistoriuI-^.ässssori und ersten Hoff-Predigern zuWeimar, Herrn Ioh. Georg Webern, Ihin, zu Ablegung seiner prob-Predigt,die Tantzel zu Dornburg zu eröffnen, und nebst mir, Ihn, denen Gemeindenund sämmtlichon Eingepfarrten vorzustellen, auch da selbige mit dessen Persohnzufrieden, nnd wieder seine Lehre, Leben und Wandel nichts erhebliches ein-zuwenden, mir die schrifftlichc Vooutiou, wegen des Diliuls Hirschroda, aus-zuhändigen befohlen; Und nun derselbige am heutigen Sonntage UvAuts inder Dornburgischen Kirche die Prob-Prcdigt abgeleget, die Hirschröder Gemeindesolche mit augehöret, und nach deren Endigung ihre Vota, durch einige ihrerAbgeordneten, dahin gehen lassen, daß sie mit dessen pcrsohn, Lehre, Lebenund Wandel wohl zufrieden, nnd Ihn zu ihren künfftigcn Pfarrer und Seel-sorger haben, nnd dafür ehren nnd ressxstirsu wollten; Als will diesemnachim Nahmen der Heiligen und Hochgelobten Droyfaltigkeit, an Statt höchst-gemeldter meiner gnädigst-regierenden Landes-Horrschaft, Krafft des mir gnädigstanvertrauten, Amte zustehenden sturis Dutrouutus, denselben zur Pfarre nachofftbcmeldtcn Hirschroda hiermit ordentlicher Weise vooirst nnd berufen haben.