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Commandern des 2. Linien-Infanterie-Bataillons (Ciseuach). ZumContmandeur des s. Bataillons (Weimar) ernannt, führte er das-selbe im Jahre (8^8 nach Schleswig-Holstein, bis es im folgendenJahre dnrch das 2. Bataillon dort abgelöst wurde. Am 2 f. Aäärzl3H9 wurde er „in Rücksicht auf seine langjährigen und besondersin der neuesten Zeit unter schwierigen Verhältnissen geleistetennützlichen Dienste" zum Oberstlieutenant, am 23. April s83s ^ erwird in dem Patent „der Chef Unseres Wilitair-Commandos undCommandern des I. Linien-Infanterie-Bataillons" genannt — „inAnerkennung langjähriger bewährter Dienste" zum Obristen er-nannt. Gleichzeitig aber bewilligte ihm der Großherzog „in Be-tracht eingetretener Dienstunsähigkeit" die erbetene Versetzung inden Ruhestand „mit dein rühmlichen Zeugnisse, daß er sich stetsals ein braver und tüchtiger Osficier benommen hat," mit demVorbehalt der Wiederverwendung im Dienste bei etwaniger Besse-rung seines Gesundheitszustandes und mit dein Recht, die Uniformweiter tragen zu dürfen.
Durch Diplom vom 2?. September s8^ war er zum RitterI. Ulasse des Hausordens der Wachsamkeit oder vom weißen Falkenernannt worden.^
Seinen Vater hatte er im Jahre s329 zu Magdeburg, seineMutter in: Jahre s3tss zu Weimar verloren. Als nun seineSchwester Adelheid (s. u.) im Jahre s335 sich vermählte, verließauch er Weimar und fand liebevolle Aufnahme im Baumbach'schenHause zu Altenburg.
" Der Großhcrzog Larl August hatte den von seinem Großvater HerzogErnst Augnst am 2. August ^?Z2 gestifteten Drden „eingedenk der, durch dieGuade der göttlichen Vorsehung und dnrch tentsche Kraft und Tugend demgesummten Reiche tentscher Nation wiedergewonnenen und jetzt ans das Neuegesicherten Unabhängigkeit" am ^ 8. Getober ^5 erneuert.
Unter'm t6. Februar ^8H0 hatte der Großherzog Tarl Friedrich einenNachtrag zu den Statuten erlassen, laut welchem u. a. die s. Klasse der Ritterin 2 Abteilungen zerfallen sollte.