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Frankreich an den Blockaden von Sedan, Montmedy und MozieresTheil nahin.
Nothgedrungene Sparsamkeit führte nach den: zweiten PariserFrieden von: 20. November s3sö in den Thüringischen Staaten zuidyllischen militärischen Zuständen. So befahl im Jahre s3s8 derGroßherzog Tarl August, daß das Regiment nur seine Stämmean Officieren und Unterofficieren behalten, solche aber zur Aus-bildung der waffenfähigen Mannschaften in die Städte des Groß-herzogthums vertheilt werden sollten. Nur im Herbst fanden fürkurze Zeit Truppenzusammenziehungen statt.
Nach sechswöchentlichcr Dienstzeit in Weimar wurden dieRekruten in ihre Heimath entlassen mit der Verpflichtung, zurSommerszeit jeden Sonntag Nachmittag zum Exerziren zu er-scheinen. Für den Amtsbezirk Nieder-Roßla war Apolda der dazubestimmte Versammlungsort der 60 Mann.
Eine Zeit lang führte Gustav, der damals in Tapellendorfwohnte, das Tommando. Sonntags begab er sich nun nach Apoldaund ließ die Mannschaften, welche dabei nicht in Uniform erschienen,zwei Stunden aus der Schafwiese exerziren. Nach Beendigung derÜbung wurde nach dem Bürgerhause marschirt, wo die Gewehregeputzt und bis zum nächsten Sonntag in Verwahrung gebrachtwurden. Ein Tänzchen beschloß den militärischen Tag.
Im Jahre s32s hob der Großherzog den Befehl von s8s3wieder auf, da die Einrichtung sich als unpraktisch und als zutheuer erwies.
Vorher, am ch April s320, hatte der Großherzog Gustavauch zun: Aammerjunker ernannt; sein Nachfolger, der GroßherzogTarl Friedrich, ernannte ihn am s. Januar s3ZZ zun: Aammer-herrn.
An: ch October s826 Premier-Lieutenant, wurde Gustav, „inBerücksichtigung seiner langen und treu geleisteten Dienste", an:25. December s83H Hauptmann, an: 2. Juni s3^6 Major und