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reisen. Aber auch diese Reise konnte wegen der holländischenKriegsunruhen und Belagerung von Amsterdam nicht sogleichangetreten werden und benutzte Friedemann die Zwischenzeit dazu,sich in die große Amsterdamer Rcaurer-Loge la Daix aufnehmenzu lassen. Am f2. October f?37 endlich ging er mit der FregattePhönix unter dem Eapitain Anton Wiltebock unter Segel und kamnach einer sehr beschwerlichen Reise, auf der das Schiff gleich amAnfang auf eine Sandbank gerathen war und mit vielen Stürmenzu kämpfen hatte, an? 2f. Januar f788 in der Tolonie Surinaman. In Paramaribo erhielt er zwar sofort bei den: Secretarii-Eomptoir als Geschworner mit 50 Gulden monatlicher Gage undfreier Tafel beim General-Gouverneur Anstellung. Weil er aberdas Klima nicht vertragen konnte und daher viel von Krankheitzu leiden hatte, ging er schon im folgenden Zahre nach Hollandzurück und langte am 6. October f78ß wieder bei seinem Bruderin Poscwitz an. Auch hier erkrankte er in sehr bedenklicher Weise,wohl mehr in Folge der gehabten Anstrengungen, als weil er,wie er meinte, die Ruhe nicht vertragen konnte. Nach seinerWiedergencsung unternahm er f?90 eine kleine Erholungsreisedurch Sachsen und besuchte dabei Zeitz, Naumburg, Altenburg,Leipzig, Torgau, Herzberg, Luckau, Bautzen, Herrnhut, wo er dieOsterandachten der Brüdergemeinde mit feierte, und Dresden. Nacheinem dreimonatlichen Aufenthalt in Dresden kam er im Augustwieder zu feinem Bruder nach Posewitz. Hier verfiel er abermalsin eine hartnäckige Krankheit und auch im darauf folgenden Jahrewar er öfters unwohl. Am fß. December fTchf reiste er jedochwieder ab und zwar zunächst nach Halle, wo er sich ein Viertel-jahr verweilte. Von hier begab er sich im Rkärz f7ß2 abermalsnach Amsterdam, muthmaßlich um von da aus wieder eine größereReise zu unternehmen. Da ihn: aber daselbst am Rokin imGasthof zum Wappen von Hamburg seine Gelder und Habselig-keiten gestohlen wurden und er überdieß auch in Erfahrung ge-