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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
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freundete Personen, gaben ihm das Geleit, brachten die Nachtüber mit ihn: auf dem Schiff zu und nahmen am folgenden Tagvon ihm Abschied. Aber erst nach sH Tagen, am 23. Wai,wurden die Anker bei östlichen: Winde gelichtet. Die Reise, mitwelcher mancherlei Widerwärtigkeiten und Gefahren verbundenwaren, dauerte über ein volles Jahr, so daß er erst an: 7. Julis?86 in Posewitz bei seinen: Bruder Philipp anlangte. Wie magdieses Wiedersehen nach dreiundzwanzigjähriger Trennung gewesensein! Als junger Wensch von 20 Iahren, leichten Sinnes undabenteuerlicher Hoffnungen voll, war Friedeinann aus der Heimathfortgcwandert, als gereifter Wann von H2 Jahren, betroffen vonvielen harten Schieksalsschlägen, an Hoffnungen ärmer, aber reicheran Erfahrungen und Kenntnissen, kehrte er wieder!^ Iiisbesonderehatte er sich große Sprachkenntniffe erworben, denn er sprachund schrieb die holländische, französische, englische, portugiesische,spanische, italienische und malayische Sprache, verstand auch außer-dem noch andere ostindische Sprachen. Aber der herbe Verlustvon Frau und Kind konnte ihm nimmer ersetzt werden:.

Noch nicht ein Jahr lang blieb er bei seinen: Bruder inPosewitz, denn schon am s3. Wai s?87 trat er seine zweite Reisein fremde Lande an, in der Absicht, die Goldküste Afrikas zu be-suchen. Er begab sich zu Land über Jena, Weimar, Erfurt,Gotha, Eisenach, Tassel, Wänster, Tanten, Eleve nach Nymwegcn,und von da zu Schiffe über Rotterdam nach Amsterdam, wo eran: s?. Juni ankam. Er erhielt auch daselbst nach Verlauf einigerWochen gute Recommandation nach Dellaminna (Elmina) an derGoldküste Guineas, weil sich aber die Abfahrt des Schiffes, dasseine Ladung nicht erhalten konnte, ungemein verzögerte, so ent-schloß er sich plötzlich, anstatt nach Afrika, nach Südamerika zu

Sein Bruder Philipp hatte vor Kurzen: Poscwitz und Zöthen snd Irastaerstanden (S. zqg), zwei Jahre znvor war Tümpling verloren gegangen <S. tH7)l