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Bald darauf, am fß. März, schreibt sie ihrem Bruder: „Tümp-ling hat sich in Dreßden berühmt, Ew. Liebden hätten Bich, Wieer bey Sie in Hennebergifchen gewesen, mit ihm oft zu gantzenStunden verschloßen und mit ihn von denen clikkoroution zwischenden Aönig und ihnen und ineinenr Sohn geredet, und hätten auchauf seinen Llonsoil ein Schreiben entworsfen, daß mein Sohn amAönig schreiben sollte, und hättens hernach dein Tardinal geschickt,der es oorriAirst und upprobirot hätte."
Am s8. August drückt sie ihm ihre Freude aus, „einmahlwieder ein angenehmes Schreiben von Ew. Liebden zu sehen, Wennich nur Weiß, daß ihre brüderliche Rtkootiou nicht gegen mirebanAirot haben, so bin ich oontsnt" . . . aber „es kränket michso, daß vor mir, als der treuen Frau Mutter, alles muß ouellirotwerden, es wäre beßer, daß es mit mir überleget würde, als mitso einein bösen gottlosen Menschen, wie Tümpling ist, es ist nichtgut, daß Ew. Liebden und der Oarclinul mehr Vertrauen zuTümpling haben, als zu mir, ich weiß alles, was Tümpling inWien zu meinem Sohn von mir gesprochen, den Schwur, den ichGott im Beichtstuhl und bei dem Heyligen Abendmahl getahn,werde ich nicht brechen, daß ich Tümpling, wenn mein Sohn zurRegierung ist, hier nicht leide . . ., der einfältige Moritz unter-schreibet wohl alles . . . Gott wird Richter seyn zwischen mir,Branden und Tümplingen, denn ich schreye Tag und Nacht mittausendt Seuffzern und Thränen zu ihm, ich will an allen Fürst-lichen und Königlichen Höfen bckand machen, wie ich gedruckt werde,habe es auch schon allbereit an etlichen gethan, ich habe in Willens,ein truotätAsn drucken zu laßen, so bald mein Sohn seine Regie-rung angetreten." —
An: 26. October s?s2 trat Moritz Wilhelm endlich dieStiftsregierung an, nachdem er sich das Jahr zuvor mitHenriette Eharlotte von Nassau-Idstein vermählt hatte. Am6. September s7s2 ernannte er Otto zu seinem Hof- und Haus-