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Der Herzog bedachte u. a. Philipp mit einem Legat vonZOO fl. und verordnete noch, daß dein Aanzler, den Rathen, allenBedienten bei Hof, der Ranzlei und der Rcntnerei, von den: größtenbis zu den: geringsten, „damit sie Bnsere gnedige atksotioi: desto-,nehr zu verspüren haben," zwei Quartale der Besoldung, „Bnserdabey in besten zu gcdencken," entrichtet werden sollten.
Nachdem der Herzog das auf Pergament geschriebene Testa-ment unterzeichnet hatte, unterzeichnete und untersiegelte Philipp,als erster der Testaments-Zeugen, mit den anderen Zeugen.^ DerHerzog hatte sie vorher um sich versammelt „vnd daß die vor-gehende von Sr. fürstl. Durchl. volzogene Schrifft deroselbcn end-liches wolbedächtiges Testament vnd letzter Wille sey ... selbstin Person mit vernünfftiger Rede nothürfstige vnd genügsame an-zeig gethan."
Schon ein Jahr darauf, am 22. April s66H, entschlief deredle Fürst, 67 Jahre alt. Sein Leben und Wirken wird mit Rechtzusammengefaßt in den aus der Begräbnißmünze befindlichenWorten: Pius, Justus, Rortis, Olomous, luol^tus, Duoitious undin seinem Wahlspruch: Diotus uä omniu utilis. Au seinen: Leichen-text hatte er in seinen: Testament erwählt: „An der Welt habtihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden" —„welchen wir aus Christlicher andacht erwehlet, vnnd so sich viel-leicht iemants verwundert, wie wir auf diese gedanken kommen,der soll wissen, das ob uns schon der Grose Gott zu hohen fürst-lichen Würden erhoben, wir jedoch hierbey weniger Freuden ge-noßen, sintemahl bekant, daß wir nicht, wie die meisten Rinder,
* Der Kanzler Johann Thomas, der Steuer-Direktor Hans Dietrichvon Schönberg, der Hof- und Justitien-Rath Hans Ernst von Troyff, Hof-meister des jungen Prinzen Friedrich Wilhelm, Or. Georg Christof Dreher, derLicentiat Hans Caspar Hendrich, der Landeshauptmann Georg Dietrich Pflugzu posterstein, der Stallmeister Georg von Pappenheim, der Gbcr-Amtmannzu Ntaßfeld und Meiningen, Johann Caspar von Korbitz, und der Gerichts-aktuar victorinus Gruner.