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Ihren leiblichen Vater iemahls in dieser Welt gesehen oder ge-kennet.
2. Die Frau Mutter^ dies an Ihr seeliges ende in einembekanten betrübden Zustande wißen mäßen.
Z. Vnsere Geschwister eines nach dein andern dahin fallensehen.
H. Vnns in gefährlichen vnnd schweren Reisen vnnd Rriegs-diensten aufgehalten.
5. Was bey dem langwürigen Rriegswcsen, Verwüstung derLande vnnd betrückung der arincn Vilterthanen Vns vor herzeleidtzugewachsen.
6. Was endtlich bey ahiitrettung Vnserer Landtes-RegierungVns vor eine Last aufgebürdet ist, ist allen Vnsern getreuen Dienernvnnd Vnterthanen bekant."
Sodann gedenkt der Herzog dabei noch des Todes seiner zweiGemahlinnen, des Todes seines Erstgeborenen, seines Schwieger-vaters, des Aurfürsten Johann Gcorg's I., „des treuen hochwerthenThurfürstens, da wir von Seiner Gnädigen gegen Vns von RindesBeinen ahn getragenen hohen gnaden vnnd rechtväterlichen Ge-wogenheit noch viel trost vnnd hülffe erwarttet vnnd gehoffet."Endlich gedenkt er noch „der überaus gefährlichen Leuste, diefreilich uichts anders können als treuer sorgsamer Regenden Herzvnnd Gemüth mit Rümmer vnnd angst guelen vnnd abmatten." —
Philipp hatte alle Veranstaltungen getroffen, um seinemHerzoge ein seiner würdiges Leichenbegängniß zu bereiten und erwäre wohl der Wann gewesen, der des Herzogs Vertrauen, alsdieses ihn zum Mitvormund der fürstlichen Rinder berief, gerecht-
^ Anna Maria, Tochter Philipp Lndwig's von Pfalz-Nenbnrg ( f tSHZ)-Am 2S. April hatte er die Überführung der Leiche des Herzogs in dieSchloßkirche geleitet und die erste Nacht noch selbst, mit dem Stallmeistervon Paxpenhoim und anderen Hofbcamten, an ihr Wache gehalten. Noch am2S. Mai war folgende Ansage an die Vasallen ergangen:
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