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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
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Sohn Johannes nach den Niederlanden, England und Frankreichzu senden beabsichtigte, forderte sie ihn auf, ihren Pagen seinemSohn zur Begleitung mitzugeben.Nach erhaltener freundlichererklärung" gab sie Philipp zu Dresden, wo sie sichwegen dah-mahligen Land überschwemmender Ariegssluthen" aushielt, seinegnädige Abfertigung. Daraufrichtete er im Nahmen Gottesseine Reise nach den: Herrn Reichs Eantzler," und zwar in dasfeste Lager zu Nürnberg, wo dieser nach dem am s3. Septembererfolgten Abmarsch des Aönigs Gustav Adolf von dort mit einerBesatzung noch verblieben war.^ Der Reichskanzler hatte Philippeinem nach Paris zurückkehrenden französischen Gesandten mitgebenwollen, um sich dort seinem Sohne anzuschließen. Philipp erkrankteaber und blieb vorläufig bei dem Reichskanzler in dessen Begleitung.Er folgte ihm nach der unglücklichen Lützencr Schlacht (6/s6. No-vember) nach Altenburg, Dresden und Berlin, wo derReichskanzler die Aurfürstcn von Sachsen und Brandenburg zumferneren Festhalten am Bunde mit Schweden zu bestimmen suchte,von da im Akärz sSIZ nach Würzburg, Heilbronn undFrankfurt a/RI., wohin der Reichskanzler seinen Sohn aus Parisberief.

Hier übergab er ihm, der nur sechs Jahre älter als Philippwar, Philipp und dieser begleitete den Gesandten zunächst zumFcldmarschall Horn nach Eonstanz, dann nach den Nieder-landen und im Februar über Eassel, Eelle, Bremen,Oldenburg, Aurich und den Haag nach London, wo sie vierAlonate blieben und wo Philippüberall mit großem Nutzen und

^ Nachdem Gustav Adolf am 7/^7. September t6Zt Tilly bei Breitenfeldgeschlagen hatte, drang der König durch Thüringen und Franken bis an denRhein vor. Im Jahre ^6Z2 schlug er Tilly nochmals, und zwar am Lech,worauf er Bayern besetzte.

Nun trat Wallenstcin wieder als Kaiserlicher Feldherr auf, zog nachSachsen, wohin ihm Gustav Adolf folgte.