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2. Philipp Heinrich auf Ainnpling, HntMusirclizund Casekirchen (?9).
Philipp wurde als zweiter Sohn Rudolf Albrecht's I. aufTümpling und Leislau und feiner Gemahlin Tatharina geborenenvon Gottfarth a. d. H. Buttelstedt am 22. Januar f6s6 zu Tümp-ling geboren.
Seine edelen Eltern ließen ihm, trotz der Noth des dreißig-jährigen Arieges, eine gediegene Ausbildung zukommen.
In: Februar f628 begehrte ihn, „alß der ein Rind guterArt war und hatte eine feine Seele bekommen, der auch wohl-erzogen war und zu einem unbefleckten Leibe wuchse"p die Her-zogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg, geborene Herzogin vonBraunschweig-IVolfenbüttel zu ihrem Pagen. So kam Philippin jungen Iahren nach Altenburg, wo sein rühmliches Leben, nach-dem er sich sieben Jahre in ausländischen Diensten ausgezeichnethatte, sich weiter abspielen sollte.
Er blieb als Page dort fast vier Jahre und wurde von derHerzogin, „wie seine hinterlassene eigenhändige schrifftliche Wortelauten," „alß ein leibliches Rind gehalten".
Als die Herzogin im Jahre s6Z2 davon vernommen hatte,daß der schwedische Reichskanzler Graf Axel Oxenstierna seinen
Aus seiner Leichenpredigt im Archiv zu Thalstein:
„Des Seeligen Herrn Hoff Marschall Tümpling Lebenslaufs und Stamm-Baum", f6Sy zu Altcnburg von der Kanzel verlesen.
^ Dieselbe, geboren fzzz, seit föfs lvittwe des Herzogs August, jüngstenSohnes des Kurfürsten Christian I., hatte sich f6fS mit Herzog Johann Philippvon Sachsen-Altenburg, älterem Bruder des Herzogs Friedrich Mlhelm's II.,wieder vermählt.
»Zu allein guten gewiesen und auf Dero gnädigen Befehl Key dah-mahligcn fürstlichen hochbcstalten Herrn Stallmeister, dem hoch TdclgcbohreucnGestrengen und Besten Herrn IDolff Dietrich Stangen sccl. im Reiten wie auchDautzeu und andern Einem von Adel IDohlanständigen IDisscnschaften undÜbungen unterwiesen."
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